Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Rückkehr eines alten Bekannten – Gellenbeck sportlicher Leiter

Ascheberg -

Der neue sportliche Leiter des TuS Ascheberg ist ein alter Bekannter: Oliver Gellenbeck. Der Rückkehrer hat sich für den Anfang zwei Dinge auf die Fahnen geschrieben.

Dienstag, 05.11.2019, 20:16 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 20:20 Uhr
Ist bis Ende des Jahres in Drensteinfurt tätig, nimmt aber parallel bereits Aufgaben beim TuS wahr: Oliver Gellenbeck.
Ist bis Ende des Jahres in Drensteinfurt tätig, nimmt aber parallel bereits Aufgaben beim TuS wahr: Oliver Gellenbeck. Foto: SVD

Die Erste in der Bezirksliga etabliert, die Zweite in der A- und die Dritte in der B-Liga: Als Oliver Gellenbeck 2011, nach fünf Jahren, das Amt des sportlichen Leiters beim TuS Ascheberg in andere Hände legte, ging er mit dem guten Gefühl, „ein bestelltes Feld zu hinterlassen“. Im Herbst 2019 sieht das etwas anders aus: Die erste Mannschaft spielt inzwischen im Kreisoberhaus, die zweite nimmt mit einer Neun-Mann-Rumpftruppe am C-Liga-Betrieb teil und die dritte ist Geschichte. Der 50-Jährige, der beim TuS den lange vakanten Posten des sportlichen Leiters übernimmt, hat sich also was vorgenommen, will er die örtlichen Fußballer aufs alte Niveau hieven.

Zweite verstärken, U 19 im Blick

„Gemach“, wiegelt Gellenbeck ab. Die Rückkehr in die Bezirksliga sei perspektivisch vielleicht mal ein Thema, akut stünden aber andere Dinge auf der Agenda: „Zum einen soll die Zweite wieder als Elfer-Team antreten. Zum anderen müssen wir zusehen, dass wir aus unserem aktuell ganz starken U 19-Jahrgang möglichst vielen Spielern den Übergang in den Seniorenbereich ermöglichen.“

Das TuS-Flaggschiff, die Erste, sei für den Moment doch ganz gut aufgestellt, als momentaner Fünfter steht die Elf von Martin Ritz so gut da wie lange nicht. Auf die Zusammenarbeit mit dem ein Jahr jüngeren Coach freut sich Gellenbeck besonders: „Martin und ich haben schon in unserer Kindheit gemeinsam in Ascheberg gekickt. Der eine weiß ganz genau, wie der andere tickt.“

Auch Manfred Trahe ist sehr angetan von der Personalie: „Oliver ist gut vernetzt und kennt den Verein aus dem Effeff.“ Der Abteilungsleiter hatte diesen Posten lange kommissarisch inne. Ex-TuS-Keeper Gellenbeck ist nach einer berufsbedingten Auszeit noch bis zur Winterpause als Torwarttrainer beim benachbarten Bezirksligisten Drensteinfurt tätig. Da kann er doch einen weiteren verlorenen Sohn, SVD-Schlussmann Tobias Kofoth, gleich mitnehmen an die Nordkirchener Straße. Oder? „Nee“, schmunzelt der Rückkehrer, „Tobi hat aktuell ganz andere Ziele.“ Die Stewwerter peilen den Sprung in die Landesliga an. Sollte es mit dem Aufstieg nichts werden, könne man immer noch mit Kofoth reden.

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