Handball: Kreisliga
HSG Ascheberg/Drensteinfurt entthront Klassenbesten

Ascheberg -

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt hat das Top-Spiel gegen Adler Münster mit 25:23 (13:12) gewonnen. Daran konnte auch ein ehemaliger Schützling von HSG-Coach Volker Hollenberg nichts ändern.

Montag, 18.11.2019, 19:37 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 11:44 Uhr
Traf insgesamt sechs Mal: HSG-Kapitän Thorsten Zartner.
Traf insgesamt sechs Mal: HSG-Kapitän Thorsten Zartner. Foto: Kay Siemund

Volker Hollenberg , Coach der Kreisliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt , war vor der Partie extra zu Dennis Kaiser , seinen einstigen A-Jugend-Schützling aus gemeinsamen Sendener Tagen, gegangen und hatte ihn gebeten, doch bitte nicht so gut zu halten. „Aber der Junge hört ja nicht auf mich“, flachste der Trainer der Spielgemeinschaft. Der Keeper von Adler Münster, bis Sonntagabend Tabellenführer, hielt laut Hollenberg in Hälfte eins „unfassbar gut“. Erst als Kaiser nach dem Wechsel generöserweise ein paar Bälle durchließ, wendete sich das Blatt. Am Ende gewannen die Hausherren das Top-Spiel vor großer Kulisse mit 25:23 (13:12).

Tiefe Bank gibt den Ausschlag

Die HSG geriet nur deshalb nicht schon früh entscheidend in Rückstand, weil sie die zweite Waffe der Domstädter, Schnellangriffe nach Balleroberung, wirkungsvoll entschärfte. Vorne wie hinten agierten die Gastgeber aufmerksam. Und Oliver Sevenich sowie Pascal Stroick hielten, was zu halten war. Mit fortlaufender Spieldauer machte sich die tiefere HSG-Bank bezahlt.

Es blieb aber spannend, nach zwei der ganz seltenen Tempogegenstöße waren die Münsteraner plötzlich wieder dran (24:23/59.). Doch Hollenberg wusste, was zu tun war: Er beorderte den zuvor ausschließlich mit Deckungsaufgaben betrauten Alexander Kramm anstelle von Top-Shooter Matthias Lohmann nach vorn, und der Routinier kam mit seinem unnachahmlichen Zeitlupen-Wackler zum Abschluss – der Sieg. Abschließende Fazit seines Trainers: „So macht Handball Spaß.“

HSG-Tore: Risthaus (7), Zartner (6/5), Lohmann (5), Pieper (2), Ziegelhöfer (2), Kramm (1), Mersmann (1), Reining.

Unentschieden gegen Telgte

Am Ende stand ein 23:23-Remis. Unentschieden fiel auch das Fazit von Heinz Huhnhold aus. „Aufgrund der ersten Halbzeit war es ein verlorener Punkt, aufgrund der zweiten Hälfte ein gewonnener Zähler“, so der Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nach der Punkteteilung gegen den TV Friesen Telgte in der Frauen-Kreisliga. Es war nach vier Niederlagen wieder ein (Teil)-Erfolg für die HSG-Handballerinnen. Den hielt Hannah Lohmann fest. Die Torhüterin parierte in letzter Sekunde einen Siebenmeter. „Vor der Pause war ich komplett zufrieden. Wir haben Chancen gesucht und gefunden“, blickte Huhnhold auf das 17:14 zurück. Daran vermochte sein Team nach dem Wiederbeginn nicht mehr anzuknüpfen. S. Bultmann (8), B. Schmidt (5), J. Schmidt (3), Breuer (2), Große-Westremann, Albersmeyer, Pannock, Eickmeyer, Schlamann (je 1). (uni)

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