Fußball: Landesliga 4
Philip Just: Die Beständigkeit in Person

Herbern -

Er setzt seine Dauerbrenner-Serie fort: Philip Just war in der vergangenen Saison für den VfL Senden jede Sekunde im Einsatz. Nach seinem Wechsel zum SV Herbern erweist sich der 20-Jährige als ebenso zuverlässig.

Dienstag, 26.11.2019, 15:20 Uhr
Philip Just (r.), hier im Zweikampf mit Mike Liszka von Westfalia Kinderhaus, hat noch kein Spiel für den SVH verpasst.
Philip Just (r.), hier im Zweikampf mit Mike Liszka von Westfalia Kinderhaus, hat noch kein Spiel für den SVH verpasst. Foto: Christian Besse

Für Fußball-Landesligist SV Herbern ist die Hinrunde beendet – erfolgreich. Der SVH hat mit einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage nach durchwachsenem Saisonbeginn noch Platz fünf der Tabelle erobert. Dabei ist die Abwehrkette das größte Pfund der Blau-Gelben: Nur 17 Gegentreffer kassierten die Blau-Gelben in den bisherigen 14 Saisonspielen – damit haben die Herberner das viertstabilste Bollwerk der Liga.

Unter den Spielern, denen Trainer Holger Möllers besonders oft das Vertrauen schenkte, ist Linksverteidiger Philip Just . Wie schon bei seinem Ex-Verein, SVH-Ligakonkurrent VfL Senden , verpasste der junge Ascheberger bisher keine Spielminute. Er ist die Beständigkeit in Person: Beim 0:0 am vorvergangenen Sonntag gegen den BSV Roxel , dem bislang letzten Ligaspiel der Blau-Gelben, stand der 20-Jährige zum 44. Mal in Folge in einem Spiel der Fußball-Landesliga 4 auf dem Platz, ohne auch nur einmal ein- oder ausgewechselt zu werden.

Denn der lange Linksverteidiger absolvierte bereits in der vergangenen Saison bei den Blau-Weißen, seiner ersten im Seniorenbereich, alle 30 Spiele und volle 2 700 Minuten für den VfL – bei den Blau-Gelben hängte er in der laufenden Saison 14 Begegnungen über jeweils volle 90 Minuten an. Für einen Verteidiger beachtlich: Keine Gelbsperre, kein Platzverweis versaut ihm diese Bilanz, die ohnehin schon beeindruckend genug ist.

Er erkennt die Situationen schon sehr früh und lässt sich absolut nicht aus der Ruhe bringen.

Trainer Holger Möllers über Philip Just

Dabei ist der Konkurrenzkampf um die Plätze in der Herberner Abwehrreihe ungleich größer als in der Saison zuvor an der Bulderner Straße in Senden. Just, der vor seiner Zeit beim VfL Senden schon im Juniorenbereich für den SV Herbern gespielt hatte, zeichnet neben den Grundtugenden Schnelligkeit, Technik, Kopfball-Timing und Robustheit auch das vorausschauende Spiel aus.

„Er erkennt die Situationen schon sehr früh und lässt sich absolut nicht aus der Ruhe bringen“, sagt SVH- Trainer Holger Möllers. Der ist sowieso begeistert von seinem Verteidiger: „Der Junge ist sehr fleißig, hat eine Trainingsbeteiligung von gefühlt 95 Prozent. Er betrachtet Fußball auch über den Tellerrand hinaus. Wenn wir neue Übungen vorgeben, dann ist er weiter als seine Teamkollegen – vielleicht auch, weil er selber einen Trainerschein hat und schon Jugendmannschaften gecoacht hat.“ Das alles, so Möllers weiter, spiegele sich auch in allem wider, was der Linksverteidiger aus Ascheberger sonntags auf dem Platz zeige.

Zwei Mal müssen Just und seine Herberner vor der Winterpause noch ran. Am kommenden Sonntag empfangen sie den SV Dorsten-Hardt, eine Woche später (8. Dezember) laufen sie beim SV Rot-Weiß Deuten auf.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7089474?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35330%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker