Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Derby: SV Herbern 2 gegen TuS Ascheberg unter Zugzwang

Herbern -

Die Ausgangslage vor dem Derby zwischen SV Herbern 2 und TuS Ascheberg scheint klar. Das Hinspiel gewann der TuS mit 5:1, auch die vier letzten Ligapartien verloren die Herberner. Doch Aschebergs Trainer Ritz sieht sein Team als Außenseiter.

Samstag, 30.11.2019, 12:00 Uhr
Auf Kapitän Kilian Höring (M., hier im Hinspiel gegen die Ascheberger Tim Witthoff, l., und Yannick Westhoff) müssen die Herberner weiter verzichten.
Auf Kapitän Kilian Höring (M., hier im Hinspiel gegen die Ascheberger Tim Witthoff, l., und Yannick Westhoff) müssen die Herberner weiter verzichten. Foto: Florian Levenig

Vier Niederlagen in Folge haben die A-Liga-Fußballer des SV Herbern 2 zuletzt kassiert. Und ausgerechnet in dieser Situation empfangen sie den TuS Ascheberg zum Gemeindederby (Anstoß am Sonntag um 13 Uhr). Zur Erinnerung: Der TuS gewann das Hinspiel mit 5:1 und schloss die Hinrunde nun als Tabellenfünfter ab. Die Herberner Landesliga-Reserve steht, bei einem absolvierten Spiel weniger, als Zehnter im unteren Mittelfeld der Tabelle.

Doch SVH-Trainer Daniel Heitmann sieht alles andere als schwarz: „Ich glaube nicht, dass der TuS leistungstechnisch so weit von uns entfernt ist. Wir spielen auf jeden Fall auf Sieg, wobei uns der Kunstrasen natürlich entgegenkommt.“

Dazu sei bei der jüngsten Pleitenserie auch viel Pech im Spiel gewesen. In der Tat haben die Blau-Gelben die letzten Partien gegen Albersloh und Roxel 2 nur knapp mit 1:2 verloren. „Dazu haben wir zu viele Chancen vor dem Tor vergeben und mussten aufgrund von personellen Problemen mehrfach unsere Viererkette umstellen“, geht Heitmann ins Detail. Das Hinspielergebnis in Ascheberg will er schon gar nicht als Maßstab nehmen: „Da wurden wir viel zu hoch geschlagen“, erinnert sich der SVH-Coach.

Ich glaube nicht, dass der TuS leistungstechnisch so weit von uns entfernt ist.

SVH-Trainer Daniel Heitmann

Sein Gegenüber juckt die damalige Partie überhaupt nicht mehr: „Das ist Schnee von gestern“, sagt TuS-Trainer Martin Ritz . „Wir haben am Sonntag ein ganz anderes Brett zu bohren. Die Herberner werden die Scharte auf jeden Fall auswetzen wollen und können es sich in ihrer jetzigen Situation auch gar nicht leisten, noch weitere Punkte liegenzulassen.“

Was die Spielstärke der Gastgeber angeht, geht Ritz noch einen Schritt weiter als der Trainer der Blau-Gelben selbst: „Herbern 2 ist spielerisch besser als wir. Die Spieler dort haben eine ganz andere Ausbildung genossen als wir, haben teilweise schon in höheren Ligen gespielt. Dazu findet die Partie auf dem Kunstrasen in Herbern statt.“ Einen Vorteil sieht der Coach der Schwarz-Grünen dann doch auf der eigenen Seite: „Wir müssen das Spiel nicht gewinnen.“

Als Außenseiter gehe sein Team schon deshalb in die Partie, weil die Personaldecke wieder ausgesprochen dünn sei. Sebastian Sobbe ist privat verhindert, Mirco Schwipp steht nach den ersten 45 Minuten nicht mehr zur Verfügung. Christoph Frede ist krank, sein Einsatz mehr als fraglich.

Auch die Gastgeber können am Sonntag nicht mit voller Kapelle an den Start gehen. SVH-Kapitän Kilian Höring und Jannik Närdemann fallen weiterhin verletzt aus. Heitmann: „Wenn in einer so jungen Mannschaft zwei solche Leistungsträger fehlen, merkt man das sofort.“

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