Handball: Kreisliga Münster
Schwarzer Tag für Ascheberg bei Vorwärts Gronau 2

Ascheberg -

Ein ungewolltes Déjà vu hatte die HSG Ascheberg/Drensteinfurt beim SV Vorwärts Gronau 2. Was weniger am Gegner als an der eigenen Abwehrleistung lag.

Montag, 20.01.2020, 17:30 Uhr
Alexander Kramm traf neun Mal in Gronau.
Alexander Kramm traf neun Mal in Gronau. Foto: Kay Siemund

Ein ungewolltes Déjà vu hatten die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Sonntagnachmittag beim SV Vorwärts Gronau 2. Sie verloren mit 31:32, und Partie wie Ergebnis erinnerten HSG-Trainer Volker Hollenberg stark an die bislang letzte Auswärtspartie bei Arminia Ochtrup 2 (30:31). Sein Vorschlag an die WN: „Sie können den Bericht über dieses Spiel noch einmal nehmen. Ersetzen Sie einfach Ochtrup durch Gronau.“

Hollenberg war aber beileibe nicht lustig zumute, sondern im Gegenteil verärgert: „Wenn man auswärts gegen eine solche Mannschaft 31 Tore wirft, muss man einfach gewinnen.“ Doch die gute Leistung der Abteilung Attacke – allein Marc Ziegelhöfer und Alexander Kramm trafen 22 Mal – nutzte am Ende wenig, weil die Defensive der Ascheberger einen schwarzen Tag erwischt hatte. „Keine Beinarbeit, kein Aushelfen. Der Wille war schon da, aber es blieb alles Stückwerk.“

Dabei hätte die HSG noch mit einem Punkt nach Hause fahren können. Zwölf Sekunden vor dem Ende kassierte Vorwärts noch eine Zeitstrafe, und nur einen Sekundenbruchteil nach der Schlusssirene traf Ascheberg zum Ausgleich – den die Schiedsrichter nicht anerkannten. „Aber das war okay“, so Hollenberg. „Die müssen eine Entscheidung treffen.“

HSG: Sevenich, Jost – Ziegelhöfer (13), Kramm (9), Reining (3), Schemmelmann (2), Pannott (1), Kondziela (1), H. Kurzhals (1), Mersmann (1), J. Kurzhals, Nöcker, Pieper.

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