Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Ein Weiter-so erwünscht – Davaria Davensberg will Trainer-Duo halten

Davensberg -

Die Entscheider bei Davaria Davensberg würden gern mit Masen Mahmoud und Mike Raed verlängern. Das Coaching-Gespann hält sich noch bedeckt. Einen Spieler zieht es ins Rheinland.

Dienstag, 04.02.2020, 18:14 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 16:59 Uhr
Masen Mahmoud (r.) amtiert seit vier Jahren als Spielertrainer im Waldstadion, Mike Raed stieß im Sommer 2017 zum hiesigen A-Ligisten. Dessen Verantwortliche wünschen sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus.
Masen Mahmoud (r.) amtiert seit vier Jahren als Spielertrainer im Waldstadion, Mike Raed stieß im Sommer 2017 zum hiesigen A-Ligisten. Dessen Verantwortliche wünschen sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus. Foto: flo

Die meisten Entscheidungen, wer wo im Altkreis die Trainerbänke in der kommenden Saison besetzt, sind gefallen. Bezirksligist Union Lüdinghausen, kalt erwischt vom Wechsel seines Cheftrainers Tobias Tumbrink im Sommer zum BSV Roxel, sucht mit Hochdruck, die Verantwortlichen des Fortuna Seppenrade ( Kreisliga A Ahaus/Coesfeld) wollen sich im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Wochenende erklären. Bleibt der SV Davaria Davensberg . Finale Gespräche stünden noch aus, erklärt der Geschäftsführer des münsterischen A-Ligisten, Uwe Eickholt . Aber vieles spricht dafür, dass das bisherige Gespann in dieser Konstellation – Masen Mahmoud auf dem Platz, Mike Raed an der Seitenlinie – weitermacht.

Die beiden Trainer wollen dem Treffen mit den Entscheidern nicht vorgreifen. Eickholt indes macht kein Geheimnis daraus, „dass es der Wunsch des gesamten Vorstands ist, Masen und Mike zu halten.“ Sehe man von dem etwas holprigen Saisonstart der Davaren ab, sei „fußballerisch alles im Lot“, wie der Geschäftsführer betont. Um das coachende Duo vor allem im organisatorischen Bereich zu entlasten, sei man im Waldstadion aber auf der Suche nach einer Art Sportdirektor, so Eickholt. Ein natürlicher Kandidat, Tino Molowitz („Ur-Davensberger, kennt Gott und die Welt“), komme aus familiären Gründen eher nicht in Betracht.

Nicosia auf dem Sprung, Neuner gesucht

Im Kader werde sich – vorbehaltlich des Trainerverbleibs – am Saisonende wenig tun, glaubt Eickholt. Umberto Nicosia, der bereits jetzt zwischen Rhein- und Münsterland pendelt, nimmt berufsbedingt wahrscheinlich seinen Hut. Rojhat Atalan sei jobmäßig ebenfalls stark eingespannt. „Aber er spielt halt viel zu gern Fußball, als dass man sich einen Abschied aus Davensberg vorstellen könnte“, so die Hoffnung des Davaria-Funktionärs. Stünden indes Nicosia und Atalan nicht mehr zur Verfügung, „müssten wir natürlich in der Defensive was tun“.

Eine weitere Vakanz gibt es im Sturmzentrum. Seit dem Abschied von Maurice Tia (fünfte holländische Liga) und Rassam Hassanzadeh-Ashrafi (Gremmendorf) versuchen sich dort Anas Lotfi, Jawad Morsel und Jerome Willocks im Wechsel – allesamt keine klassischen Neuner. „Gerade für diese Position jemanden zu finden, der noch dazu bezahlbar ist, gestaltet sich schwierig“, räumt Eickholt ein.

Tia habe sich Ende 2019 den Davaren erneut angedient. Dem Vernehmen nach gab es aber teamintern Vorbehalte gegen eine Rückkehr des bulligen Angreifers. Außerdem wäre eine solche Verpflichtung finanziell kaum darstellbar gewesen. Tia war zwischenzeitlich beim Landesligisten Werner SC ein Thema, hat sich aber zur Rückrunde dem VfB Fichte Bielefeld (Westfalenliga 1) angeschlossen.

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