Fußball: Kreisliga B Frauen
TuS Ascheberg startet durch

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg ist drauf und dran, im Sommer ins Kreisoberhaus aufzusteigen. Um für den zweiten Saisonteil bestmöglich vorbereitet zu sein, misst sich die Elf von Manfred Trahe am Freitag, 19 Uhr, mit einem hochattraktiven Gegner.

Mittwoch, 05.02.2020, 16:58 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 10:44 Uhr
Dank der Blutauffrischung im Vorsommer stramm auf Titelkurs: die B-Liga-Fußballerinnen des TuS Ascheberg und Coach Manfred Trahe,
Dank der Blutauffrischung im Vorsommer stramm auf Titelkurs: die B-Liga-Fußballerinnen des TuS Ascheberg und Coach Manfred Trahe, Foto: TuS

Lange klaffte bei den Altkreis-Fußballerinnen eine große Lücke hinter den Aushängeschildern SV Herbern ( Landesliga ), VfL Senden und Fortuna Seppenrade (beide Bezirksliga). Doch aktuell sind zwei B-Ligisten auf dem besten Weg, die Kluft zu verkleinern: Union Lüdinghausen und – der TuS Ascheberg. Während die Schwarz-Roten bereits im Sommer mit einem Bein im Oberhaus des Kreises Ahaus/Coesfeld standen und aktuell die Tabelle anführen, starten die TuS-Frauen erst in dieser Saison so richtig durch.

Zum plötzlichen Erfolg tragen laut Trainer Manfred Trahe viele Menschen an der Nordkirchener Straße bei, aber zwei dürfe man schon beim Namen nennen: Lea Oesteroth und Johanna Löhrke. Beide sind erst im Sommer 2019 der eigenen U 17 entwachsen, beide führen, obschon keine gelernten Stürmerinnen, die Torjägerwertung an. Oesteroth hat bis dato 18 Mal genetzt, Löhrke kommt nach der Hinrunde auf 15 Treffer.

Überhaupt die Jugend: „Aktuell sind sechs Mädchen aus dem 2002er-Jahrgang im Kader“, freut sich der Coach über die Blutauffrischung. Tochter Lena Trahe sei letztens beim Training die Zweitälteste gewesen. Mit 20. Dass sich beim TuS ein ganzer Haufen vielversprechender Talente tummelt, dürfte den umliegenden, höherklassigen Teams kaum entgangen sein. Genau deshalb würden sie sich in Ascheberg gegen einen Aufstieg nicht wehren, wie Trahe ausführt: „Spielen wir in der nächsten Saison in der A-Liga, erhöht sich automatisch die Chance, dass unsere Leistungsträgerinnen bleiben.“

U 17-Bundesligist zu Besuch

Könnte klappen. Der TuS ist aktuell Zweiter und hat 39 Zähler auf dem Konto – drei weniger als die SG Selm/Südkirchen, drei mehr als der Dritte BW Greven. Zwei Mannschaften steigen am Ende sicher auf. Das womöglich vorentscheidende Duell um die Meisterschaft steigt am 29. März (Sonntag) in Südkirchen.

Um bestmöglich für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein, hat der Trainer einen hochinteressanten Test vereinbart. Am morgigen Freitag, 19 Uhr, empfängt die Trahe-Elf den B-Jugend-Bundesligisten Arminia Ibbenbüren. Vermittelt zwischen TuS und Arminia hat Pia-Laura Wisnewski (15). Die Aschebergerin, die in ganz jungen Jahren unter dem heutigen Damen-Coach für ihren Heimatverein kickte, ist im Vorjahr mit den Bergbaustädtern in die Beletage aufgestiegen. Trahe rechnet mit einem Gegner, der „sehr flink auf den Beinen ist und dessen Spielerinnen allesamt top-ausgebildet sind. Insofern gehen wir natürlich nicht als Favorit ins Match. Aber vielleicht können wir Ibbenbüren zumindest ein bisschen fordern.“ Ob der Naturrasen an der Nordkirchener Straße bespielbar ist oder die Mannschaften auf den Tennenplatz an der Herberner Straße ausweichen müssen, entscheidet sich kurzfristig.

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