Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SV Herbern 2 besser und engagierter

Herbern -

Die U 23 des SV Herbern hat auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen, 3:1 (1:1) hieß es nach 90 Minuten im Duell mit dem TuS Ascheberg. Vor allem ein Durchgang ging klar an die Blau-Gelben.

Sonntag, 20.09.2020, 16:57 Uhr
Tom Rahenbrock (r.), hier im Duell mit TuS-Youngster Jonas Hüging, bereitete das 3:1 fabelhaft vor.
Tom Rahenbrock (r.), hier im Duell mit TuS-Youngster Jonas Hüging, bereitete das 3:1 fabelhaft vor. Foto: flo

Hatte nicht Daniel Heitmann im Vorfeld des Nachbarschaftsduells gefordert, seine Schützlinge sollten mit kühlem Kopf agieren? Und waren es nicht die Ascheberger, die besonders leidenschaftlich zu Werke gehen wollten? Tatsächlich brachte eher Heitmanns Team, die U 23 des SV Herbern, jene Tugenden auf den Platz, die in einem Ortsderby besonders gefragt sind. Da die Blau-Gelben überdies in den entscheidenden 30 Minuten den besseren Ball spielten, geht ihr 3:1 (1:1)- Sieg völlig in Ordnung.

Fand auch Martin Ritz: „Herbern hat verdient gewonnen.“ Mit der eigenen Elf ging der TuS-Coach dagegen hart ins Gericht: „Die Einstellung hat von der ersten Minute an nicht gestimmt. Bevor wir einen Gedanken an die fußballerischen Qualitäten der Jungs verschwenden, will ich erst mal sehen, dass sie zu kämpfen bereit ist.“

Wobei seine Mannen in Hälfte eins nicht schlechter waren. Mirco Schwipp hatte früh das Aluminium getroffen (10.), während Herbern etwas brauchte, um ins Match zu finden. Doch gleich die erste echte Chance der Hausherren brachte das 1:0, nach Helge Walters’ Freistoß war Lars Overs per Kopf zur Stelle. Noch vor dem Wechsel gelang Dennis Heinrich der Ausgleich, nachdem SVH-Keeper Timo Zurloh Hendrik Heubrocks Distanzschuss dem Gästestürmer vor die Füße geboxt hatte.

Mit Wiederbeginn wurde es ein fahriges Match. Doch nach knapp einer Stunde drehten die Herberner auf: Erst vollendete Jannik Närdemann nach Robin Krysiaks Flankenlauf gekonnt. Dann erreichte Tim Rahenbrocks toller Schnittstellenpass den eingewechselten Tom-Louis Brinkmann – die Entscheidung. Mirko Kortendick vergab weitere dicke Gelegenheiten. Auf der anderen Seite prüfte Tim Witthoff, noch einer der Engagierteren bei den Besuchern, Zurloh zwei Mal. Und Heitmann? Könnte „zufriedener nicht sein“.SVH: Zurloh – Paschedag, Bergmann, Rahenbrock, Walters (46. Magold) – Närdemann, Drews, Hülk – Kortendick (70. Koch), Overs (60. Brinkmann), Krysiak (70. Krampe). TuS: White – S. Hüging, Frede, Zahlten, Rüschenschmidt (62. Westhoff) – J. Hüging (83. Hanke), Heubrock, Bolle (62. Frenking) – Schwipp (62. Roberg), Witthoff, Heinrich. Tore: 1:0 Overs (30.), 1:1 Heinrich (38.), 2:1 Närdemann (57.), 3:1 Brinkmann (80.).

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