Fußball: U 19-Bezirksliga
Handballergebnis denkbar – SV Herbern vs. Greven 09

Herbern -

Der SV Herbern und Greven 09 waren bis dato maximal erfolgreich. Am Sonntagvormittag treffen die einzigen noch verlustpunktfreien Mannschaften am Siepenweg direkt aufeinander. Dafür, dass es ein Spektakel wird, gibt es gute Gründe.

Dienstag, 22.09.2020, 17:05 Uhr
Simeon Uhlenbrock und seine Mannen haben am Sonntag den ebenfalls noch verlustpunktfreien Spitzenreiter Greven 09 zu Besuch.
Simeon Uhlenbrock und seine Mannen haben am Sonntag den ebenfalls noch verlustpunktfreien Spitzenreiter Greven 09 zu Besuch. Foto: flo

Simeon Uhlenbrock hütet sich davor, den WN eine Tor-Gala zu versprechen. „Das habt Ihr mir ja schon in der Vorsaison unter die Nase gerieben“, lacht der Coach der U 19-Fußballer des SV Herbern. Damals, vor dem Altkreis-Derby in Senden, hatte der SVH-Trainer angesichts der offensiven Stärken beider Teams prophezeit, dass es oft genug klingeln werde im Sportpark (es wurde dann ein vergleichsweise trefferarmes 1:1). Trotzdem: Angesichts der Vorleistungen der Blau-Gelben und des SC Greven 09 sollte es niemanden überraschen, stünde am Ende des Bezirksligagipfels am Sonntag (27. September), 11 Uhr), ein Handballergebnis.

Da muss man nur mal auf die Torjägerliste schauen. Die vier aktuell Besten in dieser Sonderwertung sind am Wochenende auf dem Kunstrasen am Siepenweg vereint: auf der einen Seite die Nullneuner Jeremy Bohmert (sieben Treffer), Malte Drewes (fünf) und Marcel Lukas (vier), auf der anderen SVH-Neuzugang Maurice Modrzik (fünf). Sagenhafte 23 Mal haben die Grevener an den ersten drei Spieltagen gebombt, Herbern kommt auf immerhin elf Buden.

Erste Duftmarken gesetzt

Wobei Uhlenbrock vorschlägt, sich die Ergebnisse im Detail anzusehen. Die SG Telgte, die seiner Mannschaft zum Auftakt mit 2:5 unterlag, sei wohl genauso wenig ein Gradmesser wie Ibbenbüren, das gegen den ebenfalls verlustpunktfreien Primus sogar zweistellig (3:10) verlor. Beeindruckt hat den SVH-Coach da schon eher das jüngste 7:1 des Klassenbesten über vermeintlich ambitionierte Nottulner.

Aber auch Herbern hat am Sonntag die erste echte Duftmarke gesetzt. Trotz 70-minütiger Unterzahl – Levi Kindermann hatte wegen eines Handspiels außerhalb des Sechzehners Rot gesehen und den Platz zwischen den Pfosten für Finn Neuhaus, einen Feldspieler, geräumt – siegte die Uhlenbrock-Elf durch Treffer von Paul Brüning (25.) Jannes Müller (45.+2) und Niclas Sondermann (65.) in Lotte mit 3:2 (2:2). Die Sportfreunde erwartet der SVH-Trainer – neben Greven, Senden, vielleicht Borussia Münster und dem eigenen Team – dauerhaft im oberen Drittel.

Einen Favoriten im Top-Spiel sieht der Coach der hiesigen A-Junioren derweil nicht: „Wir haben zwar im Januar ein Testspiel gegen die Grevener mit 0:5 verloren, aber da standen zwei komplett andere Mannschaften auf dem Feld.“ Das Pendel könne „in diese wie in jene Richtung ausschlagen“.

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