Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg hat „nichts zu verlieren“

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg ist am Sonntag, 15.30 Uhr, beim Tabellenzweiten Warendorfer SU zu Besuch. Die Ausgangslage könnte für die Gäste besser nicht sein, findet Interimscoach Benedikt Vester.

Freitag, 16.10.2020, 20:54 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 14:42 Uhr
Haben in Sachen Aufstellung und Trainingssteuerung den Hut auf: Benedikt Vester (r.) und der bisherige Co-Trainer Oliver Glanemann.
Haben in Sachen Aufstellung und Trainingssteuerung den Hut auf: Benedikt Vester (r.) und der bisherige Co-Trainer Oliver Glanemann. Foto: flo

Es war, bedingt durch den Rauswurf von Trainer Martin Ritz, eine turbulente Woche beim TuS Ascheberg. Auch sei am Dienstag in der Kabine durchaus kon­trovers über die Trennung diskutiert worden, berichtet Benedikt Vester , der im Gespann mit dem bisherigen Co-Trainer Oliver Glanemann und Oliver Gellenbeck bis auf Weiteres die Dinge beim hiesigen Fußball-A-Ligisten verantwortet – wobei der sportliche Leiter betont, dass in Sachen Aufstellung und Trainingssteuerung die beiden Mitstreiter den Hut auf hätten.

Am Donnerstag stand die erste „richtige“ Übungseinheit in der neuen Konstellation an. Die Beteiligung war laut Vester erfreulich groß – trotz der vielen Ausfälle. Schwerpunktthema sei das rasche Umschalten gewesen, das die Ascheberg bereits in den vergangen beiden Spielzeiten erfolgreich praktiziert hätten: „Es bringt ja nichts, die Jungs jetzt mit irgendwelchen verrückten taktischen Dingen zu überfordern.“ Sie sollten das machen, was sie können – und was das reduzierte Personal hergebe.

Am Sonntag (18. Oktober), 15.30 Uhr, gastieren die Ascheberger bei der Warendorfer SU. Die Kreisstädter galten vor der Saison, neben Wacker Mecklenbeck, als Top-Titelkandidat – und bestätigen diese Rolle eindrucksvoll. 13 von 15 möglichen Zählern hat die Sportunion bis dato eingefahren. Was die Aufgabe für die Besucher umso leichter mache, wie Vester glaubt: „Wir haben nichts zu verlieren in Warendorf.“

Der Krankheitsstand ist unverändert hoch: Vester, Silas Müller, Schahab Hajizadah, Dustin Hölscher, Lukas Lohmann, Henrik Wiggermann und Lennart Heubrock sind verletzt, Yannick Westhoff und Hendrik Heubrock angeschlagen. Marcel Hartwig ist privat verhindert. Das sei aber kein Grund, schon vor dem Anpfiff die weiße Fahne zu hissen, meint Gellenbeck: „Immerhin haben wir einen 26er-Kader. Viele von denen, die am Sonntag auf dem Platz stehen werden, haben ihre A-Liga-Tauglichkeit oft genug nachgewiesen.“

Risikogebiet

Am Freitag ist im Kreis Warendorf der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf über 50 gestiegen, seit Mitternacht ist der Nachbarkreis somit Corona-Risikogebiet. Ob das irgendwelche Auswirkungen auf die Partie zwischen der WSU und dem TuS am Sonntagnachmittag hat, war bei Redaktionsschluss noch unklar.

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