Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Ein rabenschwarzer Tag – TuS Ascheberg verliert 0:12

Ascheberg -

Was für eine fürchterliche Abreibung: Der TuS Ascheberg hat das erste Spiel nach der Beurlaubung von Trainer Martin Ritz bei der Warendorfer SU mit 0:12 (0:5) verloren. Es sei eins zum anderen gekommen, berichtete Interimscoach Benedikt Vester nach deprimierenden 90 Minuten.

Sonntag, 18.10.2020, 18:56 Uhr
Blieb – selten genug für einen Stürmer seiner Klasse – in Warendorf ohne einen einzigen Abschluss: Dennis Heinrich (l.).
Blieb – selten genug für einen Stürmer seiner Klasse – in Warendorf ohne einen einzigen Abschluss: Dennis Heinrich (l.). Foto: hbm

„Vielleicht“, sinnierte TuS-Interimscoach Benedikt Vester nach dem 0:12-Debakel der Ascheberger bei der Warendorfer SU, „waren wir der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt“. Die Turbulenzen im Zuge der Entlassung von Trainer Martin Ritz , fußballerische Abläufe, die schon in den vergangenen Wochen nicht gepasst und somit die eigenen Schützlinge zusätzlich verunsichert hätten – und schließlich „ein von Beginn an aggressiver, spielfreudiger, sehr variabel agierender Gegner“: So kommt dann eben laut Vester ein solch deprimierendes Endergebnis zustande.

Überdies seien die Warendorfer vor dem TuS-Tor ziemlich effizient gewesen: „Dann fällt auch mal ein Ball hinten rein, der eigentlich als Flanke gedacht war.“ Bereits nach vier Minuten eröffnete Julian Gösling, der später noch weitere vier Male treffen sollte, das muntere Scheibenschießen. Niklas Steinkamp kam auf immerhin drei Buden. „Und mit jedem Gegentor gingen die Köpfe ein Stückchen weiter runter“, so Vester. Gerade bei den jungen Leuten im Team. Eigene Chancen? Eine in 90 Minuten, die der kurz zuvor für Dennis Heinrich gekommene André Hanke – frei vor WSU-Keeper Thomas Wilmer – vergab. Da führte Warendorf allerdings bereits zweistellig.

Und jetzt? „Das Ganze erstmal sacken lassen und eine Nacht drüber schlafen“, schlägt Vester vor. Es bringe ja nichts, „nach so einem rabenschwarzen Tag auf die Jungs einzuprügeln. Am Dienstag, beim nächsten Training, werden wir das Geschehen aufzuarbeiten versuchen – und uns ab dann auf das kommende Spiel vorbereiten.“ Da die SG Selm am nächsten Sonntag coronabedingt passen muss, sind die hiesigen A-Liga-Fußballer erst wieder in drei Wochen (8. November), beim Gemeindederby in Davensberg, gefordert.TuS:White – S. Hüging (46. Joh. Sandhowe), Zahlten, Frede, Rüschenschmidt – Bolle – Frenking, J. Jüging, Westhoff (63. Brumann), Witthoff – Heinrich (71. Hanke). Tore: 1:0/3:0/4:0/5:0/9:0 Gösling (4./16./33./40./74.), 2:0 Burchardt (11.), 6:0/8:0/10:0 Steinkamp (48./55./75.), 7:0 Freye (50.), 11:0 Fellhölter (87.), 12:0 Wilmer (89./FE).

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