Handball: Trainerschulung
Starkes Zeichen – Spieler der HSG Ascheberg/Drensteinfurt wechseln Perspektive

Ascheberg -

Ausgerechnet in dieser für den Amateursport so schweren Zeit lassen sich gleich acht junge Frauen und Männer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt zum Nachwuchstrainer ausbilden. Ein wichtiges Signal, findet Martin Arntzen, der Jugendwart der Spielgemeinschaft.

Dienstag, 26.01.2021, 17:31 Uhr aktualisiert: 29.01.2021, 20:46 Uhr
Noch bewegt sich der Ball keinen Millimeter. Doch acht HSG-Mitglieder bereiten sich ab sofort auf die Nach-Corona-Zeit vor.
Noch bewegt sich der Ball keinen Millimeter. Doch acht HSG-Mitglieder bereiten sich ab sofort auf die Nach-Corona-Zeit vor. Foto: Ulrich Schaper

Der Handball, sieht man von der in mehrfacher Hinsicht fragwürdigen WM in Ägypten ab, ruht. Zumal auf lokaler Ebene. Wann die Sportler in die Halle dürfen? Kaum absehbar. Erste Kreise in Westfalen haben die Saison bereits offiziell beendet, ehe sie, etwa im Nachwuchsbereich, begonnen hat. Nachdem schon die Spielzeit 2019/20 ergebnislos abgebrochen worden war. Ausgerechnet in dieser für den Amateursport so schweren Zeit lassen sich gleich acht junge Frauen und Männer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt zum Jugendtrainer ausbilden.

„Ein starkes Zeichen“, findet Martin Arntzen , selbst Coach der männlichen B 1 und Jugendkoordinator der Spielgemeinschaft. Weil die Betreffenden signalisierten: Ihr könnt, wann immer es weitergeht, auf uns zählen. Denn natürlich wolle die HSG die Traineranwärter in möglichst großer Zahl an den Verein binden: „Einige betreuen bereits jetzt unsere Jüngsten. Ihnen fehlt halt noch das Rüstzeug, das sie nun erhalten.“

Geschult werden die acht HSGler – namentlich Anna Sonneck, Anna Hüging, Annika Große Westermann, Leo Bohnenkamp, Alexander Neve, Finn Saphörster und Jona Arntzen (alle U 17) sowie Damen-Spielerin Julia Israel – im Nachbarkreis Hellweg. Oder besser: im Netz. Die ersten der insgesamt 40 Unterrichtseinheiten finden, ab Freitagabend, virtuell statt. Den praktischen Teil nebst Abschlussprüfung gibt es, irgendwann, in Bergkamen.

Arntzens Hoffnung: „Dass der eine oder die andere den C-Lizenz-Lehrgang gleich dranhängt.“ An dem nehmen zwei weitere Ascheberger – Max Just (U 19) und Maike Schlamann (HSG-Frauen) – ab März teil. Der B 1-Coach glaubt, dass nicht nur künftige Sportlergenerationen in der Gemeinde von den Schulungsmaßnahmen profitieren: „Unsere acht Mädchen und Jungs lernen dort Dinge, die sie auch als Spieler voranbringen.“

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