Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Zwei Kandidaten, keine Einigung – Davaria Davensberg sucht weiter

Davensberg -

Wer dem Trainergespann Masen Mahmoud/Mike Raed beim SV Davaria Davensberg nachfolgt, ist immer noch unklar. Zwei Interessenten gab es, beide haben aber aus unterschiedlichen Gründen abgesagt.

Freitag, 19.02.2021, 19:21 Uhr aktualisiert: 19.02.2021, 19:29 Uhr
„Sehr konstruktiver Austausch“: Dennoch hat Bodo Gadomski (M.) den Davaren jetzt abgesagt.
„Sehr konstruktiver Austausch“: Dennoch hat Bodo Gadomski (M.) den Davaren jetzt abgesagt. Foto: oet

Ganz so weit wie im Nachbardorf sind sie in Davensberg bei der Trainersuche noch nicht. Interessenten gibt es durchaus, zwei waren zuletzt in der engeren Wahl. Und auch die Verantwortlichen des SV Davaria hätten sich den einen wie den anderen als Nachfolger für Masen Mahmoud und Mike Read vorstellen können.

Letztlich hätten Kleinigkeiten gefehlt, um den Deal festzuzurren, erklärt der sportliche Leiter des Fußball-A-Ligisten, Tino Grote : „Daniel Hirschfeld, einer der Kandidaten, hätte gleich zu Beginn im Sommer gesundheitsbedingt mehrere Wochen gefehlt. Das wollte er sich und uns nicht antun.“

Noch weiter waren die Gespräche mit Bodo Gadomski gediehen. Der namhafte Coach war von sich aus auf die Davensberger zugekommen. Die Tribüne (die Ex-Davare Ismail Atalan als „die schönste im Münsterland“ bezeichnet), die Umkleiden, die Rundumversorgung – Überbleibsel aus der Zeit, als der Verein hinter Preußen Münster die Nummer zwei in der Region war – hatten es Gadomski ebenso angetan wie die Aussicht, den mittelfristigen Umbruch (WN berichteten) im Waldstadion zu begleiten.

Weil aber nicht ganz klar sei, wie viele aktuelle Kicker tatsächlich am Rinkeroder Weg verbleiben, habe Gadomski nun doch abgesagt, so Grote – nach einem „sehr konstruktiven Austausch“ mit den Entscheidern. Das sei – neben den coronaüblichen Einschränkungen – die Krux: „Es sieht zwar so aus, dass die allermeisten Spieler bleiben. Final entscheiden aber wollen sie sich erst, wenn sie wissen, wer Trainer wird. Andersrum braucht ein potenzieller Coach die Gewissheit, dass der Kader konkurrenzfähig ist.“ Laut Grote eine mögliche Lösung: Der Betreffende bringt zwei, drei Leute mit.

Eine gute Nachricht hat der sportliche Leiter dann aber doch: „Masen und Mike bleiben definitiv bis zum Saisonende. So erhalten beide den Abschied, den sie sich durch ihr großes Engagement verdient haben.“

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