Handball: Bezirksliga Frauen
Daumendrücken für den TV Telgte

Sendenhorst/Drensteinfurt -

Die Handballdamen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt müssen nach wie vor um den Klassenerhalt in der Bezirksliga zittern. Platz sechs hat die Huhnhold-Sieben zwar schon sicher, doch es könnte durchaus sein, dann die Stewwerter noch ein Relegationsspiel um den Liga-Verbleib bestreiten müssen.

Freitag, 05.05.2017, 17:05 Uhr

Heinz Huhnhold muss mit den HSG-Damen unter Umständen noch in die Verlängerung. Erst einmal steht aber das letzte Spiel der regulären Saison auf dem Programm.
Heinz Huhnhold muss mit den HSG-Damen unter Umständen noch in die Verlängerung. Erst einmal steht aber das letzte Spiel der regulären Saison auf dem Programm. Foto: Uwe Wolter/Jörg Wahlbrink

An diesem Wochenende wird die Handball-Saison bei den Bezirksliga-Damen aus Sendenhorst und Drensteinfurt beendet. Oder vielleicht auch nicht, denn eventuell wird die reguläre Spielzeit um eine Abstiegsrelegation erweitert. Und dann wären die Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt unter Umständen wieder mittendrin, statt nur dabei.

Am heutigen Samstag trifft die Mannschaft von Heinz Huhnhold in eigener Halle auf die HSG Hohne /Lengerich. Was rein sportlich gesehen durchaus seinen Reiz hat, ist tabellarisch gesehen eher unterinteressant. Egal, ob die HSG am letzten Spieltag gewinnt, oder verliert – Platz sechs haben die Huhnhold-Schützlinge sicher, denn der auf Rang sieben geführte SC Münster 08 kann nach Punkten zwar noch ausgleichen, nicht aber an den HSG-Damen vorbeiziehen. Diese haben den direkten Vergleich nämlich gewonnen.

Allerdings steht vor dem letzten Spieltag noch gar nicht fest, ob Rang sechs reichen wird, um die Klasse definitiv zu halten. „Dazu müsste der TV Friesen Telgte den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen. Sollte Telgte absteigen, müssen wir eine Relegation gegen den Tabellenersten der Kreisliga Münster spielen. Gegenwärtig ist das Germania Mauritz“, erklärte HSG-Abteilungschefin Kate Mühlenbäumer, dass der Blick am Wochenende nicht nur auf die eigene Halle gerichtet ist. Nach einer durchaus turbulenten Saison mit vielen Höhen und Tiefen hätte Heinz Huhnhold sicher nichts dagegen, wenn die Saison mit dem direkten Klassenerhalt abgeschlossen würde. Doch das haben die Stewwerterinnen nicht mehr in der eigenen Hand. Sie dürften dem TV Friesen Telgte aus diesem Grunde die Daumen drücken, die eigene Partie gegen die HSG Hohne/Lengerich rückt in den Hintergrund.

Die Handballerinnen der SG Sendenhorst können die Saison in aller Ruhe austrudeln lassen. Am Wochenende steht das letzte Saisonspiel in Havixbeck an, danach erfolgt der Neustart in der Kreisliga. Dort dürfte sich das junge Sendenhorster Team mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie auch wohler fühlen. Friedhelm Krapp wechselt nach nur einem Jahr bei der SG nach Spexard in die Kreisliga. Mit dem Sendenhorster Hansi Rohmann, bisher Torwart-Trainer bei den Sendenhorster Damen, wurde schon ein Nachfolger präsentiert.

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