Radsport: Rennen in Köln und Bielefeld
Bis die Reifen glühen: Albersloher Radsportler gehen ans Limit

Köln/Albersloh -

Die Albersloher Radsportler zeigten bei den Rennen in Köln und Bielefeld, was in ihren Beinen steckt. Ein Sturz und zahlreiche gute Platzierungen sind die Bilanz eines spannenden Rennwochenendes.

Sonntag, 18.06.2017, 15:06 Uhr

Thomas Koschützke zeigte eine starke Leistung in Köln.
Thomas Koschützke zeigte eine starke Leistung in Köln. Foto: Sportograf

Köln war für ein Wochenende wieder einmal Nabel der Radsportwelt. Beim Rennen „Rund um Köln“, bei dem neben einem Profirennen auch zwei „Jedermann-Rennen“ ausgetragen wurden, starteten auch Athleten der Radsportabteilung von Grün-Weiß Albersloh. Gleich ein Vierköpfiges Team ging beim Rennen über die 69-Kilometer-Distanz auf die Strecke.

Nach dem Start direkt am Rhein im Schatten der Severinsbrücke fuhr das Teilnehmerfeld zunächst mit hohem Tempo in Richtung Dom und nach ein paar Kilometern über den Rhein hinweg bis nach Odenthal. Während der ersten flachen Rennkilometer hatten sich kleinere Gruppen formiert. Spätestens aber bei den ersten Anstiegen in das Bergische Land spielte der Windschatten keine Rolle mehr – nun waren die „Kletterspezialisten“ am Zuge. Die Albersloher Aktiven Thomas Koschützke, Ralf Stötzel, Olaf Spiegelberg und Thomas Vahrst mussten an ihre Grenzen gehen, um die zum Teil sehr steilen Passagen zu bewältigen.

Kurz vor dem Scheitelpunkt der Strecke wartete dann noch ein Highlight auf die Radsportler. Olaf Spiegelberg: „Wenn dich bei der Auffahrt zum Bensberger Schloss auf einer schmalen Kopfsteinpflaster-Passage hunderte Zuschauer anfeuern – das ist fast Tour-de-France-Feeling.“

Zurück in Richtung Köln musste Thomas Koschützke dann noch eine Schrecksekunde verdauen: wenige Kilometer vor dem Ziel war er in einen Sturz verwickelt, der zum Glück glimpflich verlief und nur ein paar Prellungen hinterließ. Trotz des Sturzes erreicht Koschützke mit einer sehr guten Zielzeit von 1:54,28 Stunden das Ziel und war damit der schnellste Aktive im GWA-Trikot.

Auch die anderen Teammitglieder waren mit ihren Zeiten, die alle rund um die Zwei-Stunden-Marke lagen, zufrieden. Fazit der Gruppe: „Ein toll organisiertes Event und beste Bedingungen – es hat wieder Spaß gemacht“.

► Zweihundert Kilometer von Köln entfernt, in Bielefeld, wagte sich Werner Sievers an eine andere sportliche Herausforderung. Der dortige Radsportclub richtete am Sonntag einen Radmarathon über 156 Kilometer aus. In Verbindung mit dem Streckenprofil, das durch den Teutoburger Wald und das Eggegebirge führte, war dieser Marathon vom Veranstalter in der Ausschreibung als „sehr anspruchsvoll“‘ ausgewiesen worden.

Über 2000 Höhenmeter waren für die Aktiven zu bewältigen. Für Werner Sievers war der Marathon ein Teil des Trainingsprogramms für sein persönliches Saisonziel, den „Granfondo Fausto Coppi“ in den italienischen Alpen.

„Das war eine gute Gelegenheit für ein Bergtraining in der Nähe – unser flaches Münsterland bietet dazu ansonsten kaum Möglichkeiten“, erklärt der ambitionierte Albersloher Radsportler. Am Ende seiner ganz speziellen Sonntags-Trainingsrunde stoppte die Uhr bei 5:37 Stunden für Sievers, als er das Ziel an der Bielefelder Radrennbann erreichte.

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