Handball: Frauen-Kreisliga
Ein Neuanfang – aber richtig

Nach einer verkorksten Spielzeit 2016/2017 starten die Handballerinnen der SG Sendenhorst an diesem Wochenende das Projekt Wiederaufstieg. Der neue Trainer Hansi Rohmann blickt im Interview auf die Vorbereitung zurück. Obwohl unbekannte Gegner warten, sieht er sein Team gut gerüstet.

Mittwoch, 06.09.2017, 17:09 Uhr

Im Vorwärtsgang: SG-Spielerin Jana Winkelkötter und ihre Mannschaftskolleginnen wollen sich in der Kreisliga nicht lange aufhalten und am liebsten direkt wieder aufsteigen.
Im Vorwärtsgang: SG-Spielerin Jana Winkelkötter und ihre Mannschaftskolleginnen wollen sich in der Kreisliga nicht lange aufhalten und am liebsten direkt wieder aufsteigen. Foto: Penno

Am Wochenende starten die Damen der SG Sendenhorst in die Spielzeit 2017/2018. Ganz klares Ziel nach dem Abstieg aus der Bezirksliga ist der direkte Wiederaufstieg. Die Verantwortung an der Seitenlinie hat in der Sommerpause Hansi Rohmann übernommen. Das SG-Urgestein hat viele Spielerinnen bereits in der Jugend trainiert und traut seiner Mannschaft einiges zu. WN-Redakteur Ulrich Schaper sprach mit dem Übungsleiter über die Vorbereitung und die kommende Spielzeit.

Herr Rohmann, viele Jahre schon sind Sie in der Handballabteilung tätig – brauchte es dennoch eine Eingewöhnungszeit mit der Mannschaft?

Hansi Rohmann: Nein, überhaupt nicht. Ich habe das Team ja während der abgelaufenen Saison schon als Torwarttrainer betreut und dann auch die letzten beiden Begegnungen gecoacht. Die meisten Spielerinnen habe ich ohnehin schon in der E- und D-Jugend trainiert. Grundsätzlich haben wir einen sehr schmalen Kader und sogar einige A-Jugendspielerinnen im Aufgebot.

Wie zufrieden sind Sie denn mit der Vorbereitung? Wo steht das Team?

Hansi Rohmann: Grundsätzlich bin ich zufrieden. Wie alle Vereine hatten aber auch wir urlaubsbedingte Personalengpässe. Am Wochenende im Pokal haben wir gezeigt, dass wir bereits gut in Form sind. Konditionell sind wir voll auf der Höhe. Spielerisch fehlt uns noch etwas, obwohl wir einige gute Spielzüge bereits trainiert und verinnerlicht haben.

Wie bewerten Sie denn das Auftaktprogramm?

Hansi Rohmann: Ehrlich gesagt kann ich dazu gar nicht viel sagen. Wir spielen in der Kreisliga gegen Mannschaften, mit denen wir uns sonst nicht großartig beschäftigt haben. Das ist relatives Neuland für uns. Wir gehen aber davon aus, dass wir oben mitspielen können.

Hat das Team das Zeug, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen?

Hansi Rohmann: Davon gehen wir aus. Die Mannschaft und ich haben uns dieses Ziel gesetzt.

Was ist die größte Herausforderung zum Auftakt?

Hansi Rohmann: Wir tun gut daran, Ruhe zu bewahren. Ich glaube, wir wissen, dass wir keinen Gegner unterschätzen dürfen. Wir denken von Spiel zu Spiel. Für das erste Heimpartie fehlen uns leider einige Spielerinnen – aber auch das werden wir kompensieren.

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