Fußball: Kreisliga A Beckum
0:1 in Stromberg – Nimbus ist futsch

Walstedde -

Die „Unbesiegbaren“ sind geschlagen: Nach 17 Spielen in dieser Saison ohne Niederlage wurde die Serie der Fußballer von Fortuna Walstedde vom Aufsteiger Germania Stromberg jäh beendet. Die Elf von Trainer Eddy Chart verlor beim Tabellensiebten trotz zahlreicher Tormöglichkeiten letztendlich mit 0:1 (0:1), rutschte dadurch auf Rang fünf ab und hat, weil sowohl Sünninghausen als auch Vorwärts Ahlen ihre Partien gewannen, (erstmal) den Anschluss an die Tabellenspitze verloren.

Sonntag, 08.10.2017, 21:10 Uhr

Robin Vinnenberg (re.). 
Robin Vinnenberg (re.).  Foto: sibe

„Dass wir irgendwann mal verlieren, war abzusehen. Aber, dass wir dann so spielen wie heute, hätte ich nicht gedacht“, zog Chart nach dem Abpfiff nüchtern Bilanz. „Das war eine ganz unglückliche Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Wir waren zu passiv, die Laufbereitschaft fehlte und vor allem im ersten Durchgang haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, sparte der Übungsleiter nicht an Kritikpunkten. Zudem habe sein Team dem Gegner viel zu viel Platz gelassen und beim eigenen Spielaufbau jegliches Tempo vermissen lassen. Hinzu kam ebenso, dass die sonst so treffsichere Offensivabteilung der Walstedder alle ihre Chancen aus aussichtreichen Positionen vergab.

Bereits zu Beginn hatte Torjäger Marcel Brillowski die Fortuna-Führung auf dem Fuß, verpasste es aber, der Partie eine andere Richtung zu geben. Stromberg nutzte hingegen die Fehler der Gäste eiskalt aus und traf durch Dennis Neufeld zum 1:0 (22.). „Erst können wir die Hereingabe nicht verhindern und schlafen dann auch noch im Zentrum“, monierte Chart. Sein Sohn André erzielte zwar mit dem Pausenpfiff den Ausgleich, der Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung allerdings nicht gegeben. Im zweiten Durchgang scheiterten die Walstedder dann am eigenen Unvermögen – Brillowski war vor dem gegnerischen Gehäuse zweimal zu eigensinnig und Joel Langes Kopfbälle mehrmals zu unpräzise – und hatten auch noch Pech, als Justin Jeskes Schuss vom einen an den anderen Posten sprang. „Wir müssen endlich mal wieder die einfachen Mittel finden, um ein Spiel zu gewinnen, und uns nicht immer auf unsere Moral verlassen“, bemerkte Chart.

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