Schach: Bezirksliga
Knappe Niederlage für Schachclub Sendenhorst

Sendenhorst -

Hin und her schwankte das Schlachtenglück beim Mannschaftskampf des Tabellendritten der Schachbezirksliga gegen den Tabellenzweiten. Am Ende verliert die Mannschaft des Schachclubs Sendenhorst gegen Ost-/Westbevern mit 3,5:4,5.

Dienstag, 20.02.2018, 14:02 Uhr

Als er im finalen Spielabschnitt einen Bauern hatte, brach die Verteidigungsstellung seines Gegenübers wie ein Kartenhaus zusammen: Werner Göntgens.
Als er im finalen Spielabschnitt einen Bauern hatte, brach die Verteidigungsstellung seines Gegenübers wie ein Kartenhaus zusammen: Werner Göntgens. Foto: Ralf Westhues

Es hätte genauso gut auch andersherum ausgehen können. Wenn Zuschauer anwesend gewesen wären, dann wären sie die großen Profiteure gewesen. Denn an spannenden Partien hat es bei dieser Begegnung nicht gemangelt.

Den Punktereigen eröffneten die Gastgeber. Stefan Janz und sein Gegner erreichten zügig das Endspiel. Der Sendenhorster eroberte entscheidendes Material und drückte seinen Bauern durch auf die gegnerische Grundlinie. Die Gäste glichen schnell aus; so konnte Alexander Zurmühlen seine Stellung nicht mehr halten, und der Punkt ging an den Gegner. Peter Weng und sein Gegenüber waren in ein Endspiel mit jeweils sechs Bauern plus Turm geraten. Weng bot Remis an, doch sein Gegner verfügte über die intaktere Bauernstellung und wollte gewinnen. Dieser Schuss wäre fast noch nach hinten losgegangen, denn der Sendenhorster konnte einen gefährlichen Freibauern bilden. Schließlich fand der Ost-/Westbeverner dann doch noch einen Ausweg aus dem Würgegriff, und beide einigten sich dann schließlich doch noch auf Unentschieden.

Bernfried Specht hatte eine Figur in die gegnerische Stellung geopfert und den König des Ost-/Westbeverners an die frische Luft befördert. 1000 Dinge drohten, aber der Gegner blieb besonnen und verteidigte sich. Letztlich griff der Sendenhorster fehl, und die Dinge nahmen ihren Lauf. Nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf gewann Werner Göntgens immer mehr die Oberhand. Als er einen Bauern gewonnen hatte, brach die Verteidigungsstellung seines Gegenübers wie ein Kartenhaus zusammen. Beim Stande von 3,5:3,5 hing alles vom Resultat am Spitzenbrett ab. Dietrich Füllborn gab eine Figur, die er sich eigentlich mit Bauerngewinn zurückholen wollte. Doch dann verwarf er das Vorhaben aus taktischen Gründen, und schließlich rettete der Gegner das Mehr-Material und siegte. Nichts los war an den Brettern von Bernd Elmenhorst und Ralf Westhues. Beide Partien endeten remis.

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