Rennsport: Jahreshauptversammlung beim Rennverein Drensteinfurt
Storck zum 13. Mal wiedergewählt

Drensteinfurt -

Auf Kontinuität setzen die Mitglieder des Rennvereins Drensteinfurt. Bei der Versammlung in der Gaststätte Haus Averdung wurden alle zur Wahl stehenden Personen des Vorstands in ihren Ämtern bestätigt. An der Spitze des Gremiums wirkt weiterhin Klaus Storck.

Mittwoch, 28.03.2018, 17:03 Uhr

Engagieren sich im Vorstand des Rennvereins Drensteinfurt: (vorne von links) der 1. Vorsitzende Klaus Storck, Erich Suntrop und Paul Fels sowie (hinten v.l.) Detlef Orth, Norbert Stübbe, Josef Reher, Wolfgang Suntrop, Bernd Bußmann, Martin Fels, Michael Albrecht und Heinz Kuhlmann.
Engagieren sich im Vorstand des Rennvereins Drensteinfurt: (vorne von links) der 1. Vorsitzende Klaus Storck, Erich Suntrop und Paul Fels sowie (hinten v.l.) Detlef Orth, Norbert Stübbe, Josef Reher, Wolfgang Suntrop, Bernd Bußmann, Martin Fels, Michael Albrecht und Heinz Kuhlmann. Foto: Kleineidam

„Danke Heinz, dass du mich auf dem Thron belassen hast“, sagte Storck mit einem Lachen in Richtung des 2. Vorsitzenden Heinz Kuhlmann, der die Wahl geleitet hatte. Die rund 80 Anwesenden votierten einstimmig für eine weitere zweijährige Amtsperiode des Stewwerters. Storck ist seit mittlerweile 1993 1. Vorsitzender des 1911 gegründeten Rennvereins und wurde demzufolge zum 13. Mal wiedergewählt.

So harmonisch die Versammlung verlief, so „reibungslos“ (Storck) gingen auch die übrigen Wahlen vonstatten. Paul Fels engagiert sich weiterhin als 3. Vorsitzender, Detlef Orth als Sportlicher Leiter und Martin Fels als Schriftführer. Letzterer wurde gleich für vier Jahre gewählt. Bernd Bußmann und Marcel Suntrop bleiben Beisitzer. Storck freute sich auf die Zusammenarbeit mit den „altbewährten Kräften“.

Gedenken an Ehrenmitglied Norbert Blum

Begonnen hatte die Versammlung mit einer schlechten Nachricht. Storck berichtete vom Tod des Ehrenmitglieds Norbert Blum. Nach schwerer Krankheit starb der ehemalige Sportliche Leiter (2007 bis 2011) im Alter von 76 Jahren. Blum gehörte dem Vorstand mehr als zwei Jahrzehnte an. Der Verstorbene habe sich in all den Jahren seines Wirkens immer vorbildhaft für die Interessen des Vereins eingesetzt und „exzellente Verbindungen“ im deutschen Trabrennsport gehabt, so Storck.

Im Anschluss blickte der 1. Vorsitzende auf den Renntag 2017 zurück, mit dessen Verlauf und Ergebnis die Verantwortlichen hochzufrieden seien. Unter anderem durch ein „überragendes Nennungsergebnis konnten wir alle 13 Rennen voll besetzen“. Zirka 6500 Besucher kamen ins Sportzentrum Erlfeld (deutlich mehr als im Jahr zuvor), der Gesamt-Wettumsatz betrug 122 497 Euro (ein kleines Plus gegenüber 2016). Storcks Dank galt den Sponsoren, Funktionären und freiwilligen Helfern.

Gesamt-Wettumsatz von 122 497 Euro

Die Rahmenbedingungen seien zwar „nicht optimal“, aber „deutlich besser“ als 2016 gewesen. Dass es am Ende „unfreiwillig“ 14 Rennen wurden, lag daran, dass einige Starter im vierten Wettkampf eine Runde zu früh finishten. „Das war Chaos par excellence“, sagte Detlef Orth. Das Rennen wurde annulliert und am Ende neu gestartet. 122 Starter gab es insgesamt, alle Rennen wurden unfallfrei absolviert, Disqualifikationen gab es kaum.

Beliebt seien bei den Gästen in Drensteinfurt die Sieg- und die Platzwette, so Orth. Die Zweier- und die Dreierwette seien dagegen eher was für die Experten. Für den diesjährigen Renntag am Sonntag, 19. August, plant der Verein eine neue Wette. Bei der V5-Wette müssen die Sieger in fünf aufeinanderfolgenden Rennen getippt werden.

Erfolgreiche Traber

Detlef Orth informierte die Mitglieder auch über den Leistungsstand der Traber aus dem Stall Drensteinfurt. „Casanova d’Amour“, seit 2015 aktiv, kommt auf zwölf Siege bei 35 Starts und sei zuletzt „richtig strapaziert“ worden. In Kürze soll er in Frankreich starten. „Secret Boy“, der „große Bruder“ (Orth), hat bereits 21 Rennen gewonnen, leidet zurzeit aber an Sehnenproblemen.

Nachdem Klaus Storck, der auch als Kassierer fungiert, von einem positiven Ergebnis berichtet hatte („Es ist wichtig für uns, ein finanzielles Polster zu haben“), wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zum Schluss wies der Vorsitzende noch auf den Werberenntag in Dinslaken im Juli hin. Auch in diesem Punkt setzt der 625 Mitglieder zählende Rennverein also auf Kontinuität.

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