Handball: Landesliga
Das große Zittern: Sendenhorst vorm Duell mit HC Ibbenbüren

Sendenhorst -

Egal, was Samstagabend (17.15 Uhr) in der Sendenhorster St.-Martin-Halle geschieht: Die Handballer der SG werden sicher nicht mit allergrößter Freude auf diese Landesliga-Saison zurückblicken. Nie kam der Verein vollends zur Ruhe, einige hoffnungsvolle Auftritte gab es, zumeist aber schaffte es das Team nicht, zu überzeugen. Zuletzt kämpfte die Mannschaft gegen eine unheilvolle Verletztenmisere.

Freitag, 11.05.2018, 17:05 Uhr

Neun Siege haben die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst in dieser Spielzeit gefeiert – einen weiteren brauchen sie noch dringend, um ganz sicher den Klassenerhalt zu schaffen
Neun Siege haben die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst in dieser Spielzeit gefeiert – einen weiteren brauchen sie noch dringend, um ganz sicher den Klassenerhalt zu schaffen Foto: Ulrich Schaper

Wenn das Team von Trainer Claudius Heyna sein heutiges Heimspiel (Anwurf 17.15 Uhr) gegen den Tabellensiebten 1. HC Ibbenbüren gewinnt, dann ist der Klassenerhalt gesichert, wenn nicht, droht die Relegation. Dadurch, dass die SG einige Siege säumig geblieben ist, holte die Konkurrenz aus Steinhagen auf und liegt punktemäßig nun gleichauf mit dem Team aus Sendenhorst. Ein echtes Endspiel also wartet auf die Heyna-Sieben, die auf lautstarke Unterstützung der Fanszene hoffen darf.

„Natürlich hätten wir uns das alles etwas anders gewünscht, aber jetzt müssen wir die Situation annehmen, wie sie ist“, sagt der SG-Verantwortliche. Die Vatertagstour fiel für seine Spieler aus, stattdessen bat der Übungsleiter seine Angestellten am Donnerstag um 16.30 Uhr zum Abschlusstraining in die Halle. „Die Stimmung war im Großen und Ganzen okay. Aber klar, man merkt schon, dass eine gewissen Anspannung da ist.“ Nach der Verletzung von Henning Schöne rückt Christopher Cooper zwischen die Pfosten, der Einsatz von Kreisläufer Martin Kleikamp ist weiterhin fraglich.

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Verabschiedet werden vor der Begegnung Matthias Kleikamp, Benedikt Suntrup und Henning Schöne, die allesamt ihre aktive Laufbahn beenden. Die Abteilung weist zudem darauf hin, dass es noch Karten für die Saisonabschlussfeier in der Titanic gibt.

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Zum Thema: Abstiegsrelegation

Sollte es dann heute Abend doch nicht reichen, geht es für die Sendenhorster Handballer in der Verlängerung. In einer Vierergruppe würde das Team um zwei Landesliga Plätze kämpfen. Hier stand das Losglück aber schon auf Seite der Landesliga Staffel zwei. Zunächst würden zwei Heimspiele auf die SG warten. Am kommenden Wochenende, höchstwahrscheinlich am Samstag, wäre das Team vom VFS 59 Warstein zu Gast in der St.-Martin-Halle. Die Warsteiner sind Drittletzter der Landesliga Staffel 4. In der Pfingstwoche stünde dann das Spiel gegen den TuS Gehlenbeck auf dem Spielplan. Gehlenbeck belegt den drittletzten Platz in der Landesliga Staffel 1

Der Gegner für das letzte Relegationsspiel käme schließlich aus der Landesliga Staffel 3 und wird auch erst an diesem Wochenende ermittelt. Hier kämpfen mit dem TV Brechten, der DJK Oespel –Kley und Altenbögge / Bönen gleich drei Mannschaften um den direkten Klassenerhalt. Der Termin für dieses Spiel steht noch nicht genau fest. Bleibt für die SG nur zu hoffen, dass dieser nicht mit der Mannschaftsfahrt kollidiert. (dv)

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