Handball: Landesliga-Relegation
Schwierig, aber möglich: Sendenhorst empfängt Gehlenbeck

Sendenhorst/Gehlenbeck -

Irgendwie soll es derzeit einfach nicht sein. Förmlich zerrissen haben sich die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst in den zurückliegenden Begegnungen. Sowohl gegen HC Ibbenbüren (28:29) im Meisterschaftsbetrieb als auch gegen Warstein (22:23) im ersten Relegationsspiel verlor das Team von Trainer Claudius Heyna äußerst unglücklich.

Mittwoch, 30.05.2018, 13:00 Uhr

Trainer Claudius Heyna schwört seine Sieben auf das Spiel gegen Gehlenbeck ein.
Trainer Claudius Heyna schwört seine Sieben auf das Spiel gegen Gehlenbeck ein. Foto: Ulrich Schaper

Der Gesamteindruck, er ist irgendwie unbefriedigend. Zwei Spiele hat die SG noch Zeit, eine Kurskorrektur vorzunehmen, und doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Zu Gast in der St.-Martin-Halle ist heute (20 Uhr) der TuS Gehlenbeck .

Die personelle Situation bleibt weiterhin prekär, sie hat sich durch den Ausfall von Matthias Kleikamp sogar noch verschärft. „Wir werden wieder mit einer sehr, sehr jungen Mannschaft auflaufen“, sagt Heyna voraus. Vorteile sieht er weder bei seiner Sieben, noch bei den Gästen. „Wenn die allerdings ihr zweites Spiel verloren hätten, wäre die Ausgangssituation sicher angenehmer für uns.“

Personelle Situation weiterhin prekär

Für den TuS Gehlenbeck war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, in 2017 den Aufstieg in die Handball-Landesliga perfekt gemacht zu haben. Im Schatten des benachbarten Bundesligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke Aufmerksamkeit zu ergattern, fiel schwer, die Zuschauerzahlen blieben entsprechend bescheiden.

Und auch der sportliche Erfolg hielt sich in Grenzen. Mit nur einem Auswärtssieg und insgesamt 14 Punkten, die also überwiegend in der harzfreien eigenen Halle erkämpft wurden, musste der drittletzte Platz schon als das Höchste der Gefühle angesehen werden. Ausgerechnet nach einem 25:21-Erfolg in Gütersloh folgten ab Mitte November acht Niederlagen in Serie, wurden sogar Schlusslicht Sachsenroß Hille der einzige Saisonsieg gestattet. Von daher zeichnete sich früh ab, dass die Gehlenbecker keine Chance auf den rettenden elften Platz haben würden. Als die Relegationschance akut wurde, entschloss sich die sportliche Leitung, den scheidenden Coach von seinen Aufgaben zu entbinden und ganz auf dessen „Co“ Sebastian Griese zu vertrauen.

Regisseur fehlt

„Wir sind das kleinste Licht in dieser Relegation und nicht nur, weil alle anderen Mannschaften in ihren Staffeln 19 Punkte geholt haben, der klare Außenseiter“, meint Abteilungsleiter Hans-Detlef Hölscher. Herausragende Kräfte sind die Brüder Dimitrij und Justin Penner, die es zusammen auf 233 Tore gebracht haben. Dimitrij wurde beim verlorenem Auftaktmatch gegen Oespel-Kley schmerzlich vermisst, wird aber in Warstein und Sendenhorst im Gegensatz zum verbandsliga-erfahrenen Regisseur Lars Fischer wieder dabei sein.

Als weitere Leistungsträger gelten Kreisläufer Timo Wittkötter (82), der nächste Saison zum Verbandsligisten HSG Hüllhorst wechselt, die beiden Linksaußen Christian Meistrell (77) und Lukas Sontberg (68) sowie Spielmacher Jannik Hölscher (65).

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