Generalversammlung von GW Albersloh
„Wir wollen Albersloh bewegen“

Albersloh -

Mitgliederschwund? Demografischer Wandel? Bei GW Albersloh ist nichts davon zu spüren. Seit 2015 hat der Verein mehr als 200 Mitglieder dazu gewonnen. Eine erstaunliche Erfolgsgeschichte.

Donnerstag, 07.06.2018, 14:44 Uhr

Der gewählte Vorstand des DJK Grün-Weiß Albersloh: Markus Hörnemann, Ralf Elkemann, Wolfgang Kröger, Helmi Niewerth, Thomas Vahrst, Anne Kremzow und Ralf Stötzel (v.l.).
Der gewählte Vorstand des DJK Grün-Weiß Albersloh: Markus Hörnemann, Ralf Elkemann, Wolfgang Kröger, Helmi Niewerth, Thomas Vahrst, Anne Kremzow und Ralf Stötzel (v.l.). Foto: Christiane Husmann

„Wir können uns freuen, dass unser Verein weiter wächst“, wusste Ralf Stötzel anlässlich der Generalversammlung des Albersloher Sportvereins Grün-Weiß Albersloh zu berichten. „2015 hatten wir 674 Mitglieder und sind heute Anfang Juni bei 883 Mitgliedern“, zählte der Vereinsvorsitzende und resümierte nicht ohne Stolz: „Damit sind wir der größte Verein in Albersloh.“

Breit aufgestellter Verein

Dass ein großer Verein besonders von der geleisteten Arbeit im Ehrenamt lebt, unterstrich Ralf Stötzel. Viel von dieser Arbeit wurde und wird in den verschiedenen Abteilungen des Sportvereins geleistet. Und nicht nur beim Tennis, Turnen, Fußball oder Radfahren – zu bekannten haben sich auch viele neue Sportangebote gesellt, die den Verein breiter aufstellen. Beispielsweise das Schlingentraining, das für die Tiefenstabilisation des Körpers hilfreich sein soll, wie Übungsleiter Reinhard Zumdick zu berichten wusste. „Die Frauen sind beim Muskeltraining deutlich aktiver als die Männer“, bemerkte Ralf Stötzel und fügte augenzwinkernd an: „Liebe Männer, es sollte uns zu denken geben, dass die Frauen so viel härter trainieren“.

Hartes Training und viel Talent sind auch ein Grundstein der Erfolge der Tennisdamen 60, die immer wieder auch überregional für Furore sorgen, wie Alexander Pöttner berichtete. 180 Mitglieder zählt die Tennisabteilung. Davon 80 Kinder und Jugendliche. „Derzeit haben wir leider einen Aufnahmestop“, musste Alexander Pöttner im Hinblick auf Platzmangel einräumen.

Dart-Spieler suchen nach Räumen

„Wir haben überlegt, ob man die hinteren Plätze mit Flutlicht versehen sollte, um die Trainingszeiten ausdehnen zu können“, warf er ein. Platzmangel herrscht auch bei den Dart-Spielern. „Wir suchen noch Räumlichkeiten“, wandte sich Thomas Bartelt an die anwesenden Mitglieder.

Während der wachsende Verein an einigen Stellen Platzmangel zu beklagen hat, freut er sich über neue Möglichkeiten, die auch die neue Hohe-Ward-Halle mit sich bringt.

Dort findet unter anderem das Indoorcycling der Radsportabteilung statt. Auf zwölf neuen Rädern können Anfänger und Fortgeschrittene trainieren. „Das sind die besten Räder, die man aktuell bekommen kann“, sagte Finanzwartin Anne Kremzow und lud gerne zum Training ein: „Einfach mal gucken und Spaß haben.“

Rasenroboter und automatische Bewässerung

Auch die Fußballabteilung darf sich schon bald über Neuerungen freuen: Ein Rasenroboter und eine automatische Bewässerung des Rasenplatzes sollen nicht nur der Fläche gut tun, sondern auch dem neuen Platzwart Gerd Brechmann die Arbeit erleichtern.

Dass die Finanzen des Vereins trotz zahlreicher Investitionen und Ausgaben „im grünen Bereich“ sind, machte der Kassenbericht deutlich. Das sei auch den vielen Sponsoren zuzuschreiben, ohne deren Unterstützung der Verein nicht das leisten könne, was er derzeit leistet, lobte Ralf Stötzel. Gleichzeitig gelte es Rücklagen zu bilden, mit denen man zukünftig nötigen Ausgaben begegnen könne.

Neuwahlen

Wie in jedem Jahr standen auch Neuwahlen an, die sich dank Wahlleiterin Andrea Ischner-Vahrst gänzlich unkompliziert gestalten sollten. Es wurden zum zweiten Vorsitzenden Wolfgang Kröger, zum zweiten Geschäftsführer Ralf Elkemann, zum zweiten Kassenwart Markus Hörnemann und zum zweiten Beisitzer Thomas Vahrst einstimmig wiedergewählt.

Mitglieder, die seit 25, 40, 50 oder sogar 60 Jahre im Verein sind, durften sich nicht nur über viel Applaus, sondern auch über Urkunden und Präsente freuen, die ihnen aufgrund ihrer langjährigen Treue überreicht wurden.

Nach einem Abend voll mit Infos und Anregungen machte Stötzel deutlich, dass man durchaus sportliche Ziele erreichen wolle. „Aber mindestens genauso wichtig ist, dass wir unsere Jugend und uns auch weiterhin sportlich begeistern und das soziale menschliche Miteinander pflegen“, befand der Vorsitzende und fasste zusammen: „Wir wollen Albersloh bewegen.“

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