Trabrennsport: Renntag im Erlfeld
Saisonplanung mit der Europakarte

Drensteinfurt -

Wenn in der kommenden Woche der Drensteinfurter Renntag über die Bühne geht, wenn Pferde aus dem In- und Ausland im Erlfeld ihre Runden drehen, dann darf ein Shootingstar aus den Niederlanden nicht fehlen: Ronald de Beer, 32-jähriger Profi aus den Niederlanden, der in Sachen Trabrennsport derzeit unermüdlich auf Achse ist.

Freitag, 10.08.2018, 16:16 Uhr

Auf allen Strecken erfolgreich, dennoch ist die Bilanz Ronny de Beers auf Rasenbahnen ungleich besser. Er freut sich bereits auf das Rennen im Drensteinfurter Erlfeld.
Auf allen Strecken erfolgreich, dennoch ist die Bilanz Ronny de Beers auf Rasenbahnen ungleich besser. Er freut sich bereits auf das Rennen im Drensteinfurter Erlfeld. Foto: Witters

Selbst als der Stall Drensteinfurt im vergangenen Herbst mit seinem Casanova d‘Amour in der tiefsten französischen Provinz Challons en Champagne am Start war, war de Beer mit seiner Capri de Houelle vor Ort.

Zwar blieb dem Jungtrainer in Frankreich ein Erfolg verwehrt, dennoch stehen dem 32-Jährigen alle Tore offen. Seine Erfolgskurve steigt steil an. Er ist nicht nur auf den holländischen Bahnen erfolgreich, sondern bei seinen Abstechern nach Dinslaken, Gelsenkirchen oder zu den ländlichen Bahnen kann man ihn getrost immer wieder auf Sieg und Platz wetten. So kommt der Mann aus Heerenveen in seiner Heimat derzeit auf gut 200 Siege. „Auch die Erfolgsbilanz bei uns kann sich sehen lassen“, sagt Detlef Orth, sportlicher Leiter beim Rennverein Drensteinfurt.

617 Mal war Ronald de Beer auf den deutschen Bahnen am Start, brachte es dabei bislang auf imposante 67 Volltreffer und weiteren 217 Platzierungen. Insbesondere auf den ländlichen Grasbahnen schneidet der Niederländer unvergleichlich gut ab. Am 25. Juli brachte es der ehemalige holländische Lehrlingschampion in Hooksiel gleich auf drei Siege bei insgesamt nur acht Rennen. Nur eine Woche später war er an gleicher Stätte Doppelsieger des Tages. „Ich wollte heute Abend eigentlich vier Rennen gewinnen“, so sein Statement beim Interview im Winnercircle. Das veranschaulicht seinen ungebremsten Durst auf mehr.

De Beer trainiert seine Pferde in einem Städtchen zwischen Joure und Emmeloord. 15 Pferde stehen in seinem Training, von denen ihm besonders Abrazzo d‘Amour am Herzen liegt, der in diesem Jahr auch schon in mehreren Trabreiten Top-Leistungen abgeliefert hat. Auch auf höherer Ebene konnte sich der Niederländer schon bewehren. Er darf auf Siege in Zuchtrennen zurückblicken, von denen ihm ein Sieg im holländischen Stutenderby noch besonders in Erinnerung ist.

Auf die Frage, welcher Sieg ihm denn besonders wichtig war, antwortete er schelmisch: „Ich freue mich über einen Sieg für 400 Euro genauso wie über einen der mit 4 000 Euro dotiert ist“.

„Man kann dem jungen Nachwuchsmann nur viel Erfolg auf seinem Weg wünschen“, sagt Detlef Orth. „Bei uns wird er unter anderem vermutlich mit Gideon of Egypt an den Start gehen, mit dem er jetzt vier Rennen hintereinander gewonnen hat.“

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