Fußball: Kreisliga A2
SV Rinkerode gegen Davensberg „in allen Belangen unterlegen“

Rinkerode -

Fußballerisch: Ebbe. Kämpferisch: Ebbe. Endergebnis: Ein 1:3. Für den SV Rinkerode hatte sich der Feiertags-Ausflug zum SV Davaria Davensberg höchstens aus Sightseeing-Gesichtspunkten gelohnt.

Donnerstag, 04.10.2018, 12:26 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.2018, 12:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 04.10.2018, 12:26 Uhr
Nicolas Ruß verursachte einen Elfmeter.
Nicolas Ruß verursachte einen Elfmeter. Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Trainer Roland Jungfermann konnte und wollte die 1:3 (0:1)-Pleite seines SV Rinkerode beim SV Davaria Davensberg nicht mehr schönreden. „Wir waren in allen Bereichen unterlegen!“ Ein derbes Resümee.

Fußballerisch bekamen seine Kicker nichts auf die Kette. Natürlich: Das kann mal vorkommen. Der Haken: Auch im kämpferischen Bereich ging nichts. Ein gebrauchter Tag.

Erst nach einer guten halben Stunde akklimatisierte sich der SVR nach und nach, hatte durch Jan Hoenhorst nach Vorarbeit von Janik Bruland sogar eine halbwegs vernünftige Gelegenheit. Die saß nicht, was auch nicht unbedingt verdient gewesen wäre: Davensberg hatte mehr vom Spiel und ging schließlich in Führung. Nach tölpelhaftem SVR-Abwehrverhalten gelangte ein Ball über die Abwehrkette zu Jerome Willocks, der zum 1:0 vollendete (33.). Was tölpelhaft bedeutete? Einen langen Ball köpfte zuvor die SVR-Hintermannschaft in Richtung Mittellinie, dort standen sich zwei Gelb-Schwarze im Weg, sodass Davensberg leichtes Spiel hatte.

Im zweiten Abschnitt wurde das nicht besser. Vorm zweiten Gegentreffer verfummelte sich Aron Jakab am eigenen 16er, die Quittung, was gegen Rassam Hassanzadeh Ashrafi ein Fehler und Co ein Fehler ist - das 0:2. Drei Minuten drauf legte Anas Lotfi vom Elfmeterpunkt nach. Zuvor hatte Nicolas Ruß in einem Zweikampf das Nachsehen. Die Vorentscheidung.

Bezeichnend: Selbst das Tor des Tages für den SVR erzielte ein Davare. Christopher Merten unterlief ein nicht unschönes Eigentor per Heber zum Endstand (74.). Auch ein Platzverweis für Davensbergs Jahja Raed (89.) war nicht mehr hilfreich für den SVR. „Wir kamen für keinen Punkt in Frage und haben uns die drei Dinger alle selbst reingelegt“, haderte Jungfermann.

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