Fußball: Bezirksliga
Logermann bleibt beim SV Drensteinfurt – Moos: „Ein Weihnachtsgeschenk“

Drensteinfurt -

„Für mich ist es ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und die logische Konsequenz seiner überragenden Arbeit in den letzten eineinhalb Jahren, wo sich der SVD als Spitzenmannschaft der Bezirksliga etabliert hat“, sagt Alexander Moos. Was ihn so begeistert, ist eine Vertragsverlängerung.

Dienstag, 11.12.2018, 18:14 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 17:36 Uhr
Oliver Logermann bleibt dem SV Drensteinfurt bis zum Juni 2020 erhalten. Damit geht der 33-Jährige im Sommer in sein drittes Jahr beim heimischen Bezirksligisten.
Oliver Logermann bleibt dem SV Drensteinfurt bis zum Juni 2020 erhalten. Damit geht der 33-Jährige im Sommer in sein drittes Jahr beim heimischen Bezirksligisten. Foto: Ulrich Schaper

„Für mich ist es ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und die logische Konsequenz seiner überragenden Arbeit in den letzten eineinhalb Jahren, wo sich der SVD als Spitzenmannschaft der Bezirksliga etabliert hat“, sagt Alexander Moos . Was den Drensteinfurter Fußballobmann so begeistert, ist die Vertragsverlängerung von Trainer Oliver Logermann bis zum Sommer 2020. Damit geht der 33-Jährige in seine dritte Saison als Coach des Tabellendritten. „Sowohl spielerisch als auch taktisch hat Olli die Mannschaft auf ein höheres Niveau gebracht.“

Der so Gelobte hat mit seiner Zusage nicht lange gezögert: „Das Umfeld ist gut. Mir macht es großen Spaß. Charakterlich ist es eine feine Truppe“, so Logermann. „Wir haben mit elf Punkten mehr die beste Drensteinfurter Hinrunde in der Bezirksliga jemals gespielt. Und wir sind noch nicht am Ende des Weges. Ich möchte die Mannschaft weiter nach vorne bringen, wir wollen uns mit einer schlagkräftigen Truppe unter den ersten Fünf der Liga etablieren. Ich hatte ein, zwei Anfragen von anderen Clubs, möchte aber dem Verein etwas zurückgeben.“

Schließlich bot der SVD dem jungen Coach 2017 seine erste Stelle als verantwortlicher Übungsleiter an. Seine Schwiegereltern wohnen in Drensteinfurt, drei Jahre hatte er zuvor aktiv für den Verein gespielt. „Der Verein ist schon zu einer Herzensangelegenheit geworden“, sagt Logermann.

Der ehemalige BVB-Jugendspieler und Profi in Diensten des SC Preußen Münster kann sich durchaus vorstellen, nach 2020 noch ein Jahr dran zu hängen, weiß aber auch um mögliche Verschleißerscheinungen zwischen Team und Trainer bei Langzeit-Engagements. „Wir gucken von Jahr zu Jahr. Momentan habe ich noch viel Energie, ohne Fußball würde mir etwas fehlen.“

Dabei hat der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen in den zurückliegenden anderthalb Jahren schon gemerkt, wie groß der Unterschied zwischen dem Spieler- und Trainerdasein ist. „Es ist mehr Aufwand als gedacht, fast ein Vollzeitjob. Es geht um eine Menge Planung, Vorbereitung und Nachbereitung. Zudem sollte man immer ein offenes Ohr für die Spieler haben. Aber hier ist der perfekte Platz, um mich als Trainer weiterzuentwickeln“, sagt der B-Lizenzinhaber. Die SVD-Verantwortlichen werden es gerne hören, schließlich fanden sie in Logermann nach acht Jahren Ivo Kolobaric genau den richtigen Nachfolger, um die SVD-Fußballer oben in der Bezirksliga zu etablieren.

Mit Daniel Ziegner hat übrigens der SVD-Kapitän ebenfalls schon bis 2020 zugesagt. Gespräche mit weiteren Spielern werden sich in Kürze anschließen.

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