Volleyball
Der Traum von „Westdeutschen“ ist für weibliche U 18 aus Sendenhorst geplatzt

Sendenhorst -

Das Erreichen der Westdeutschen Meisterschaft war der große Traum der weiblichen U 18-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst. Dazu wollten sie nun die letzte Hürde nehmen. Dies gelang ihnen trotz großer Unterstützung jedoch nicht.

Dienstag, 05.02.2019, 20:00 Uhr
Die U 18-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst: (stehend von links) Co-Trainer Jannis Steiling, Frieda Schönbener, Amelie Nelle, Malu Glaser, Pauline Rielmann, Emily Koziol, Maresa Börger, Anna Anders und Libera Carla Lütke Harmann sowie (sitzend von links) Dana-Fay Gerwin, Maja Horstrup, Trainer Raphael Klaes, Tabea Skerhut und Kapitänin Annika Neuhaus.
Die U 18-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst: (stehend von links) Co-Trainer Jannis Steiling, Frieda Schönbener, Amelie Nelle, Malu Glaser, Pauline Rielmann, Emily Koziol, Maresa Börger, Anna Anders und Libera Carla Lütke Harmann sowie (sitzend von links) Dana-Fay Gerwin, Maja Horstrup, Trainer Raphael Klaes, Tabea Skerhut und Kapitänin Annika Neuhaus. Foto: privat

Das Erreichen der Westdeutschen Meisterschaft war der große Traum der weiblichen U 18-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst . Dazu wollten sie nun die letzte Hürde nehmen, scheiterten jedoch an starken Gegnern aus Dingden, Essen und Gladbeck.

Voller Motivation war die SG mit knapp 60 Personen in einem Reisebus zum Austragungsort gefahren, was bei den anderen Vereinen für große Augen sorgte. Lautstark wurden die Sendenhorsterinnen angefeuert, die im ersten Spiel gegen Dingden eine gute Leistung zeigten. Am Ende hatte der Gegner aus der NRW-Liga aber doch das bessere Ende mit 25:19, 25:20 für sich.

Das zweite Spiel gegen VV Human Essen musste also gewonnen werden, um die Chancen zu wahren. Allerdings begann die SG nervös und unkonzentriert, was der Gegner ausnutzte und den ersten Satz deutlich mit 13:25 gewann. Und auch im zweiten Durchgang zogen die Sendenhorsterinnen mit 12:25 den Kürzeren. Erneut waren zu viele Eigenfehler im Spiel, die Annahme stellte das größte Problem dar.

Im dritten Match wurden alle Spielerinnen gleich viel eingesetzt. Auch Gladbeck waren sie mit 12:25 und 15:25 unterlegen.

„Die Enttäuschung ist riesig und wird wahrscheinlich auch noch anhalten. Wir hatten uns so viel vorgenommen, aber die Gegner waren einfach besser. Es war ein super Event. Man darf nie vergessen, was wir diese Saison geschafft haben, Quali B spielen ist nicht alltäglich. Ich bin sehr stolz auf mein Team, eine außergewöhnliche Truppe“, sagte Trainer Raphael Klaes sichtlich enttäuscht, aber stolz.

Erstmals seit neun Jahren gelang es erstmals wieder einer weiblichen Jugendmannschaft, an einer Quali B teilzunehmen. Und der große Traum wird im nächsten Jahr weitergeträumt.

Erfolgreich waren die zweite und dritte Mannschaft der U 18-Jugend. Die U 18/2 von Trainer Frank Walter gewann gegen den USC Münster II mit 2:0 (25:15; 25:13). Das zweite Spiel war noch klarer, gegen die Warendorfer SU gab es einen 25:11 und 25:0-Sieg. Auch die U 18/3 gewann beide Begegnungen – gegen den SV Ems Westbevern mit 2:1 (25:23; 18:25; 15:11), gegen die Ahlener SG klar mit 2:0 (25:17; 25:17).

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