Handball: Bezirksliga
Schutzlos in der Fremde: Sendenhorst unterliegt Kattenvenne mit 21:41

Kattenvenne/Sendenhorst -

Die Handballer der SG Sendenhorst erwischen einen rabenschwarzen Tag und verlieren mit 21:41 beim TV Kattenvenne. Trainer Frank Stob-Schlögl möchte gerne einen Haken hinter die Niederlage machen und den Blick nach vorn richten.

Sonntag, 10.02.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 20:08 Uhr
Matthias Grabowski (rot) erzielte gegen Kattenvenne 11 Tore.
Matthias Grabowski (rot) erzielte gegen Kattenvenne 11 Tore. Foto: Schaper

Wenn man im Handball-Sport mehr als 30 Tore kassiert, nimmt man das gern zum Anlass, um über das Abwehrverhalten zu sprechen. Wenn die Zahl der Gegentreffer allerdings jenseits der 40-Tore-Marke liegt, dann greifen einfache Erklärungsmuster nicht mehr. Mit 21:41 (12:21) verloren die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst ihre Auswärtspartie beim TV Kattenvenne , und tatsächlich tat sich Trainer Frank Stob-Schlögl schwer, das Erlebte in Worte zu fassen.

„Wir wussten, dass wir personell arg dünn besetzt sind“, begann er seine Analyse. „Wir haben aber zu keiner Zeit das umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten. Weder im Deckungsverband noch offensiv ist uns etwas gelungen. Weder Timing noch Laufwege haben gepasst, hinzu kommen viele technische Fehler“, stöhnte der SG-Übungsleiter. „Kein Spieler hat zu seiner Normalform gefunden. Ich hoffe, dass das ein rechtzeitiger Schuss vor den Bug war. Wir müssen einfach wieder anfangen, Spiele zu gewinnen.“

Derzeit sei die SG in der komfortablen Situation, dass auch die Konkurrenz im Tabellenkeller regelmäßig verliert. „Aber das wird nicht so bleiben.“

Schnell möchte er nun die misslungene Kattenvenne-Reise ad acta legen und sich gemeinsam mit den Rückkehrern Königsman, Feldmann und Westmeier auf den kommenden Gegner Hiltrup vorbereiten.

Sendenhorst: Demiri (1), Smykalla (4), Neumann (3), Grabowski (11/1), Funke (1), Schmitz (1).

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