Fußball: Kreisliga C
„Vertreten unseren Vereinrelativ gut“

Erstmals seit der Saison 2012/2013 läuft wieder eine dritte Mannschaft für die Seniorenfußballabteilung des SV Drensteinfurt auf. Am Sonntag, 17. Februar (15 Uhr), startet das Team mit dem Heimspiel gegen den FC Polonia Münster in die Rückrunde.

Freitag, 15.02.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 21:09 Uhr
Die Dritte Mannschaft des SV Drensteinfurt
Die Dritte Mannschaft des SV Drensteinfurt Foto: Verein

Trainer Malte Wessel , der am 5. Februar 24 Jahre alt wurde, zieht im Interview mit unserem Mitarbeiter Matthias Kleineidam eine Zwischenbilanz.

Mit drei Siegen und zwölf Niederlagen stehen Sie in der Winterpause auf dem vorletzten Platz – vor GW Albersloh II. Wie fällt die Zwischenbilanz aus?

Wessel: Nicht so wie wir uns das am Anfang der Saison erhofft hatten. Wir haben gehofft, dass wir den einen oder anderen Punkt mehr mitnehmen. Das hätten wir auch machen müssen. Wir haben leider mehrere Spiele, in denen wir geführt haben, in der Schlussviertelstunde hergeschenkt.

Woran lag das? War Ihr Team nicht fit genug?

Wessel: Man kann es am 40-Mann-Kader festmachen. Da dauert es natürlich eine Zeit, bis sich die Leute gefunden haben, sodass eine gewisse Harmonie auf dem Platz herrscht. Und die war am Anfang noch nicht gegeben. Das Zusammenspiel sollte in der Rückrunde besser klappen.

Höhepunkt war sicherlich das Derby gegen den SV Rinkerode II (0:5) an einem Freitagabend Mitte November, oder? 170 Zuschauer – das schafft nicht mal die erste Mannschaft des SVD in der Bezirksliga.

Wessel: Ja, genau. Es ist schon bärenstark, welch großen Zuspruch die Dritte hat. Selbst bei meiner Arbeit werde ich darauf angesprochen. Ich glaube, wir vertreten den SV Drensteinfurt relativ gut.

Waren Sie überrascht, dass so viele gekommen sind?

Wessel: Wir hatten einen Aufruf über die sozialen Netzwerke gestartet und mit 50 bis 80 Leuten gerechnet. Niemand von uns hatte erwartet, dass an die 200 Zuschauer kommen. Leider haben wir verloren. Allerdings hatte der Rinkeroder Trainer Spieler aus der ersten Mannschaft mitgenommen, sodass es kein Duell auf Augenhöhe war. Das war ein bisschen ärgerlich.

In welchem Mannschaftsteil gibt es die größten Baustellen?

Wessel: Im Tor. Ich will unserem Schlussmann nicht zu nahe treten, aber Joshua Olbrich ist kein gelernter Keeper. Wir haben keinen gelernten Torwart. Wir können froh sein, dass er sich überhaupt bereit erklärt, sich hinten reinzustellen. Florian Schlüter war mal angedacht, aber er ist verletzt immer wieder ausgefallen. Er hat mir allerdings Bescheid gegeben, dass er jetzt wieder einsteigen und es probieren möchte.

Dario Popil hat die meisten Spiele (13) und immer die komplette Spielzeit absolviert. Wie macht sich ein 20-Jähriger als Kapitän?

Wessel: Eigentlich ist Max Fronda der Kapitän. Dario ersetzt ihn, weil Max nicht so oft spielen kann. Und er macht seine Sache nicht schlecht. Dario ist immer beim Training und zieht die Leute auf jeden Fall mit. Wobei ich sagen muss: Bei uns steht der Spaß im Vordergrund. Es wird nicht immer alles so ernst genommen.

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