Fußball: Bezirksliga
Freiwillige vor: Selbst Trainer Logermann muss beim SV Drensteinfurt in die Startelf

Drensteinfurt -

Oliver Logermann war fix und fertig. Wegen der personellen Situation hatte sich der Trainer der SVD-Bezirksliga-Fußballer selbst aufgestellt – und spielte bis zum Ende durch. Das schlauchte. Anstrengend war die Begegnung mit dem Tabellenvorletzten SuS Ennigerloh aber auch für die etwa 130 Zuschauer im Erlfeld. Die sahen eine niveauarme, teils einschläfernde Vorstellung beider Teams. Immerhin stimmte aus Sicht der Gastgeber das Ergebnis.

Sonntag, 24.02.2019, 20:59 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 13:32 Uhr
Falk Bußmann traf auch im dritten Spiel nach der Winterpause für den SVD und kommt auf fünf Saisontore.
Falk Bußmann traf auch im dritten Spiel nach der Winterpause für den SVD und kommt auf fünf Saisontore. Foto: mkl

Die Drensteinfurter gewannen mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel (2:1), bleiben nach der Winterpause ungeschlagen, überholten den SuS Cappel, der überraschend mit 1:3 beim Aufsteiger BW Sünninghausen verlor, und sind nun hinter der IG Bönen (4:0 in Sönnern) Zweiter.

„Das war eins unserer schwächsten Spiele“, gab Logermann zu und war wenig verwundert: „Ich wusste vorher, dass es kein Sahnespiel wird. Wir sind nicht eingespielt in der Aufstellung.“ Der SVD musste nicht nur auf Patrick Günner, Sven Grönewäller und Robin Wichmann verzichten, auch die Leistungsträger Marvin Brüggemann und Yannick Niehues fielen aus. Yannick Westhoff gab nach einer langen Verletzung sein Startelf-Comeback, Winter-Neuzugang Nils Struhkamp wie später auch Fabian Frönd sein Pflichtspiel-Debüt.

Das Spiel begann verheißungsvoll. Erste Chance, erstes Tor: Nach einer Ecke von Dennis Popil traf Falk Bußmann zum 1:0 für den SVD (14.) – sein drittes Tor im dritten Liga-Spiel 2019. Kurz danach musste Ennigerlohs Torwart Nico Scholz verletzt runter, Marvin Allmendinger rückte zwischen die Pfosten (16.). Zweite Chance, zweites Tor: Leon van Elten legte quer zu Popil, der musste den Ball nur noch über die Linie drücken – 2:0 (20.). „Wir haben gut angefangen, danach aber völlig den Faden verloren und den Gegner stark gemacht“, analysierte Logermann. Auch der SuS nutzte seine erste gute Gelegenheit. Oguzhan Yildirim verkürzte für den Außenseiter (38.). Kurz vor der Pause wurde ein weiterer Versuch Bußmanns nach einer Ecke geblockt (45.).

Erst in der Schlussphase gab es wieder Möglichkeiten. In der 80. Minute köpfte ein Ennigerloher aus elf Metern freistehend vorbei (80.), zwei Minuten später zwang Jesse Große-Frie SVD-Keeper Tobias Kofoth zu einer Parade (82.). Und in der 90. Minute hatte Markus Fröchte nach einer Popil-Flanke das 3:1 auf dem Kopf.

SVD: Kofoth, Ziegner, Fröchte, Vieira Carreira, Westhoff (74. Frönd), van Elten, Bußmann, Brune (60. Pankok), De. Popil, Logermann, Struhkamp (55. M. Schulze-Geisthövel). Tore: 1:0 Bussmann (14.), 2:0 Popil (20.), 2:1 Yildirim (38.).

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