Fußball: Bezirksliga 7
SV Drensteinfurt locker und relaxt ins Spitzenspiel nach Soest

Drensteinfurt -

Gelassen. So geben sich die Kicker des SV Drensteinfurt vor einem möglicherweise für sie richtungsweisenden Auswärtsspiel in Soest. Ein Sieg könnte ein Zeichen setzen. Die Stimmung im Erlfeld passt jedenfalls.

Samstag, 09.03.2019, 09:19 Uhr
Leon van Elten (r.) will mit dem SV Drensteinfurt am Sonntag in Soest drei Zähler entführen.
Leon van Elten (r.) will mit dem SV Drensteinfurt am Sonntag in Soest drei Zähler entführen. Foto: Ulrich Schaper

Bezirksliga-Fußballer beim SV Drensteinfurt müsste man sein. Jedenfalls freitags. Die Aufgaben auf dem Trainingsplatz klingen nämlich zum Wochenausklang nicht so überfordernd. „Wir spielen da ein bisschen im Kreis und ballern ein bisschen auf das Tor“, feixt SVD-Coach Oliver Logermann, wenn man ihn fragt, was beim Abschlusstraining eigentlich so ansteht. Locker sind sie also beim Tabellenzweiten vor dem Spitzenspiel beim Vierten Westfalia Soest am Sonntag (10. März).

Vielleicht eine gute Eigenschaft, um nicht zu verkrampfen. Dafür taten sie im Erlfeld einiges – obwohl: Nein, eigentlich eher wenig. Wohl dosiert legte das Stewwerter Trainerteam die Einheiten rund um die Karnevalstage. „Da haben wir ein bisschen die Beine hochgelegt“, gesteht Logermann.

Schwerstarbeit verrichtet

Dafür malochten das Team in dieser Trainingswoche. „Die Jungs haben Vollgas gegeben“, sah Logermann eine hohe Intensität in den Einheiten unter der Woche. Insbesondere stand das Aufarbeiten der Schwächen aus dem Ennigerloh-Spiel vor zwei Wochen an. Das gewann Drensteinfurt zwar 2:1, enttäuschte aber.

Ich muss heute wohl ins Tor, unser Ersatzkeeper ist nicht da...

Oliver Logermann, Trainer des SV Drensteinfurt, freute sich am Freitagnachmittag auf‘s Training...

Was seine Jungs besser machen müssten? „Wir müssen wieder präsenter sein im Spiel“, hebt er hervor. Wenngleich man sagen muss: Gegen Ennigerloh war das Personalkorsett so eng gestrickt, dass selbst der Coach zu seinem zweiten Saisoneinsatz gekommen war. Dazu wird es diesmal aber wohl nicht kommen. Auf 14 fitte Jungs kann Logermann Sonntag bauen.

Soest ist spielstarker Gegner

Die Regeneration war da sicher nicht die schlechteste Idee, zumal Soest was auf dem Kasten hat. Logermann schwärmt von deren schnellen Außenspielern und einer allgemein starken Offensive. Zusammen mit Bönen sei Soest die spielstärkste Truppe der Liga, findet er. Defensiv seien aber durchaus ein paar Lücken vorhanden, die man durchstoßen könne, berichtet Logermann weiter. Wenn der SVD also hellwach und ausgeruht agiert, sitzt durchaus was Zählbares drin.

Den Vorsprung vergrößern

Ein Zeichen an die Konkurrenz wäre ein Dreier des SVD allemal. Aus vier Zählern Vorsprung würden sieben, zudem hat der SVG noch ein Spiel mehr zu absolvieren als die Soester.

Da kann man freitags ja auch mal die Kräfte schonen. Gilt aber nicht für den Coach, wie der am Freitagnachmittag erklärte: „Ich muss heute wohl ins Tor, unser Ersatzkeeper ist nicht da...“

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