Fußball: Bezirksliga
Drensteinfurt erkämpft Punkt in Soest

drensteinfurt -

Drensteinfurt bleibt auch im vierten Spiel nach der Winterpause ungeschlagen: Im Spitzenspiel bei Westfalia Soest holte die Elf von Trainer Oliver Logermann durch das 1:1-Remis einen wichtigen Punkt.

Sonntag, 10.03.2019, 20:46 Uhr
Falk Bußmann (am Ball) traf erneut für den SV Drensteinfurt und rettete den Stewwertern so einen Punkt.
Falk Bußmann (am Ball) traf erneut für den SV Drensteinfurt und rettete den Stewwertern so einen Punkt. Foto: Ulrich Schaper

Gelegentlich berichtet die Wissenschaft über Synästhetiker – deren Gehirn ist imstande, Sinneseindrücke zu verknüpfen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Das führt dazu, dass ihnen die Zahl Acht gelb erscheint oder dass der Buchstabe A nach Koriander duftet.

Drensteinfurts Trainer Oliver Logermann hatte es bis gestern zwar noch nicht gewusst, aber auch er hat offenbar jene seltene Fähigkeit, die es ihm ermöglichte über ein Fußballspiel zu sprechen, das eigentlich keines war. „Solch einen Sturm hab ich wirklich selten erlebt. Das hatte absolut nichts mehr mit Fußball zu tun“, sagte der Übungsleiter aus Stewwert, dem es aufgrund der entspannten Personalsituation vergönnt war, wieder seinen angestammten Platz an der Seitenlinie einzunehmen.

Während also manch anderer Synästhetiker noch hätte überlegen müssen, ob die Partie gegen den Spielverein Westfalia Soest nach Sahnebonbons schmeckt oder fliederfarben ist, hatte Logermann seine Schlüsse schnell gezogen: „Ich kann mit dem 1:1 sehr gut leben.“

Durch die Punkteteilung liegt Drensteinfurt weiterhin vier Zähler vor der Westfalia; im Falle eines Sieges im Nachholspiel gegen Mastholte (4. April) könnten es derer theoretisch sogar sieben sein.

Die Gastgeber starteten mit mehr Verve in die Begegnung und gingen durch Frederik Falk in der 18. Minute in Führung. Falk Bußmann erzielte nur acht Minuten später den Ausgleich nach einer Eckballsituation (26.). „Vier Tore in den letzten vier Partien – Falk ist derzeit so etwas wie unsere Lebensversicherung“, sagte Logermann über den langen Mittelfeldmann.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste aus dem Erlfeld mutiger und mit der Schubkraft des Windes auch offensiver. Brüggemann versuchte es aus 40 Metern und kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Nils Struhkamp mit seinem Schuss aus spitzem Winkel die wohl größte Chance der Begegnung. Sein Ball allerdings wurde auf der Linie geklärt. „Das wäre des Guten auch zu viel gewesen“, räumte Trainer Logermann ein – eine Meinung, die wahrscheinlich auch alle Nicht-Synästhetiker seiner Mannschaft teilen mochten. So oder so: Mit acht Punkten aus den letzten vier Begegnungen und dem gefestigten Rang zwei ist derzeit ohnehin alles rosarot im Erlfeld.

Drensteinfurt: Kofoth – Ziegner, Fröchte, Vieira Carreira, Pankok – van Elten, Niehues (67. Schouwstra), Westhoff, Bußmann – Frönd (58. Schulze-Geisthövel), Brüggemann (78. Struhkamp). Tore: 1:0 Falk (18.), 1:1 Bußmann (26.).

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