Rennsport: Mitgliederversammlung des RV Drensteinfurt
„Eine Aushängeschild für die Stadt“

Drensteinfurt -

Kaiserwetter, 7500 Besucher und ein Wettumsatz von 134 000 Euro: Der Drensteinfurter Renntag 2018 war in vielerlei Hinsicht eine wirklich gelungene Veranstaltung. Das wurde während der diesjährigen Generalversammlung des Stewwerter Rennverein in der Gaststätte Averdung noch einmal deutlich.

Mittwoch, 20.03.2019, 12:28 Uhr
Auf dem Bild sieht man neben dem Vorstand auch Jochen Holzschuh (vorne 2.v.l) und Julia Knoch (mittlere Reihe). Die beiden Beiratsmitglieder Stefan Scheffer (vorne 4.v.l.) und Norbert Stübbe (vorne 5.v.l.) wurden in ihren Ämtern wiedergewählt.
Auf dem Bild sieht man neben dem Vorstand auch Jochen Holzschuh (vorne 2.v.l) und Julia Knoch (mittlere Reihe). Die beiden Beiratsmitglieder Stefan Scheffer (vorne 4.v.l.) und Norbert Stübbe (vorne 5.v.l.) wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Foto: Simon Beckmann

Vorsitzender Klaus Storck nutzte die Gelegenheit im rappelvollen Saal – es waren rund 70 der insgesamt 643 Mitglieder erschienen –, um sich bei allen Beteiligten, Helfern und Sponsoren zu bedanken. „Viele Personen tragen zum Gelingen einer solchen Veranstaltung bei. Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz“, erklärte er.

Auch der sportliche Leiter, Detlef Orth , blickte noch einmal auf den Renntag im vergangenen Jahr zurück. „Der Aufwärtstrend hat sich fortgesetzt. In 2016 hatten wir einen Gesamtwettumsatz von rund 121 000 Euro, in 2017 von 122 000 Euro und nun in 2018 von 134 000 Euro – wovon alleine 91 000 Euro Umsatz auf der Bahn gemacht wurden“, erzählte er den Anwesenden. Die beliebteste Wette bei den zwölf Rennen in Stewwert sei – wenig verwunderlich – die Sieg- und Platzwette gewesen. „Insgesamt haben wir Rennpreise in Höhe von 23 500 Euro ausgeschüttet“, so Orth weiter. Der sportliche Leiter erinnerte zudem an den Hutwettbewerb und an die Tatsache, dass der Kuchenstand am Ende des Tages komplett ausverkauft war. „Was will man mehr? Ein Renntag kann nicht besser verlaufen“, ist er sich sicher.

Was will man mehr? Ein Renntag kann nicht besser verlaufen.

Detlef Orth, Sportlicher Leiter

Aus sportlicher Sicht sei der Renntag 2018 sehr „holland-lastig“ gewesen. Denn mit Niels Jongejans (drei Siege bei drei Starts) und Danny den Dubbelden (zwei Erfolge) hätten zwei Niederländer gleich mehrfach triumphiert. Den Sieg beim Fahrercup sicherte sich dann allerdings Vielstarter Jochen Holzschuh, der mit seinen Pferden bei nahezu jedem Rennen am Start war und auch eins davon gewinnen konnte. „In Drensteinfurt läuft alles super gut ab. Die Bahn hat sich noch einmal ordentlich verbessert und wir freuen uns jedes Jahr, hierhin zu kommen“, hatte Holzschuh zusammen mit seiner Lebensgefährtin Julia Knoch ein Lob für die Stewwerter Veranstaltung im Gepäck. Positive Worte gab es auch via Kommentar aus dem Internet aus Berlin. „Drensteinfurt ist ein Muss“, hieß es.

Drensteinfurts stellvertretender Bürgermeister, Josef Waldmann, steuerte spontan ebenfalls eine kleine Laudatio auf den Rennverein bei: „Wir können auf den Rennverein stolz sein. Drensteinfurt kann ohne den Rennverein nicht, denn er ist ein Aushängeschild für unsere Stadt.“ Außerdem hätten alle Verantwortlichen und ehrenamtlichen Helfer wieder eine „Bombenleistung“ für die Veranstaltung erbracht.

Spannende Kopf-an-Kopf-Rennen wird es auch beim Renntag 2019 wieder geben.

Spannende Kopf-an-Kopf-Rennen wird es auch beim Renntag 2019 wieder geben. Foto: Ulrich Schaper

Ebenfalls auf der Tagesordnung standen Vorstandwahlen. Hierbei gab es allerdings keine neuen Gesichter in der vordersten Riege des Vereins. Denn sowohl Stefan Scheffer als auch Norbert Stübbe wurden als Beiratsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls beschlossen die Anwesenden, dass im August 2020 ein Renntag im Erlfeld abgehalten werden soll.

Neuigkeiten aus dem Trabrennstall des RVD

Einige Neuigkeiten gab es auch aus dem Trabrennstall Drensteinfurt zu berichten. So habe, wie Ort berichtete, das Aushängeschild „Secret Boy“ seine Rennlaufbahn beendet und ist nun auf einem speziellen Hof stationiert, auf dem der Traber für andere Pferde Blut spendet. Neben dem bekannten „Casanova D‘Amour“ sei auch der französisch gezogene Traber „Etorix“ vielversprechend. Der Wallach gehört seit Oktober 2018 zum Stewwerter Stall, der kürzlich mit einem weiteren Pferd – die Stute hört auf den Namen „Gaja“ – aufgestockt wurde.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ kündigte Klaus Storck an, dass das Dach des Toto-Hauses erneuert werden und die Rennpreise etwas erhöht werden sollen, bevor zum Abschluss eine Dokumentation über den letztjährigen Renntag gezeigt wurde.

Zum Thema

Der Renntag 2019 findet am 18. August (Sonntag) statt.

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