Fußball: Bezirksliga 7
Popil schießt SV Drensteinfurt zum 1:0-Sieg gegen Mastholte

Drensteinfurt -

Vier Tage nach dem vermutlichen Aus im Titelrennen hatten die Fußballer des SV Drensteinfurt wieder Grund zum Jubeln. Sie gewannen ihr Nachholspiel bei Rot-Weiß Mastholte durch einen Treffer von Dennis Popil mit 1:0 und festigten Platz zwei in der Tabelle der Bezirksliga 7.

Freitag, 05.04.2019, 12:46 Uhr
Dennis Popil (rotes Trikot) erzielte in Mastholte das entscheidende Tor.
Dennis Popil (rotes Trikot) erzielte in Mastholte das entscheidende Tor. Foto: Kleineidam

„Richtig geil“, sagte Oliver Logermann kurz nach dem Abpfiff. Denn die Bedingungen seien schwierig gewesen. „Ein Rasenplatz, der nicht gut bespielbar ist – schön tief, richtig eklig – und ein schlechtes Flutlicht, das tief steht“, berichtete der Coach und stellte seinen Jungs ein gutes Zeugnis aus: „Charakterfrage 100-prozentig bestanden. Wir haben uns richtig gut gewehrt gegen eine motivierte Truppe, die unbedingt drei Punkte zu Hause behalten wollte. Ich bin ziemlich stolz.“

Charakterfrage 100-prozentig bestanden – ich bin ziemlich stolz.

Trainer Oliver Logermann

Der SVD musste auf Maximilian Schulze-Geisthövel , André Vieira Carreira, Fabian Frönd, Markus Fröchte, Eric Schouwstra und Yannick Westhoff verzichten. Im Vergleich zum Topspiel gegen Bönen (3:4) rückten Yannick Niehues (nach seiner Gelb-Sperre) und Valentin Kröger für Vieira Carreira und Philipp Ressler in die Startelf. „Es waren natürlich keine spielerischen Highlights möglich auf dem Platz, aber wir haben das Kampfspiel angenommen und es fußballerisch ganz gut gelöst“, sagte Logermann. Die Stewwerter hätten 90 Minuten kompakt gestanden und fast nichts zugelassen. Nur ein Mal, kurz vor der Pause, sei Mastholte gefährlich gewesen. Ein Kopfball ging vorbei. Der SVD hatte im ersten Durchgang zwei Möglichkeiten. Einen Freistoß von Marvin Brüggemann und einen Schuss von Falk Bußmann hielt der Keeper gut.

Popil nutzt „undurchsichtige Situation“

Nach dem Seitenwechsel ließen die Drensteinfurter nicht nach – und wurden dafür belohnt. Nach einem Standard von Brüggemann gab es eine „undurchsichtige Situation“ (Logermann), in der der Ball Dennis Popil vor die Füße fiel. Und der 22-Jährige sorgte aus etwa acht Metern mit seinem dritten Saisontor für das 0:1 (57.). „Danach hätten wir ein, zwei Konter besser ausspielen können, aber ich habe keine großartige Chance mehr beim Gegner gesehen. Alle haben nach hinten gut gearbeitet“, sagte Logermann. Kurz vor Schluss sah Mastholtes Alexander Gockel wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (89.).

Pankok verletzt

„Das war eine gute Teamleistung. Wir nehmen die drei Punkte gerne mit“, freute sich der SVD-Trainer. Ärgerlich war nur die Verletzung von Alexander Pankok, der vor der Pause umknickte und ausgewechselt werden musste. Für den Tabellenzehnten war es nach fünf Heimsiegen in Serie die erste Niederlage auf eigenem Platz seit Anfang November. Logermann hatte nicht viel Mitleid mit dem Gegner – im Gegenteil: „Es gibt keine Mannschaft in der Liga, die mir unsympathischer ist.“ Auch Mastholtes Coach Heinz Gockel habe sich an der Seitenlinie alles andere als fair verhalten, sagte Logermann.

Am Wochenende erneut Auswärts

Das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie bestreitet der SVD am Sonntag (15 Uhr) beim SC Sönnern in Werl. Der Aufsteiger ist Tabellenzwölfter und hat mit dem 2:1-Erfolg im Nachholspiel gegen Rot-Weiß Unna am Mittwoch einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Das Hinspiel gewann Drensteinfurt deutlich mit 4:1.

„Ich glaube, es wird ähnlich wie in Mastholte eine Willensgeschichte. Schöner Fußball wird das auf dem Rasenplatz wieder nicht“, sagte Logermann. „Wir sind gut drauf und gehen ziemlich selbstbewusst in die Partie.“

Gegen Sönnern haben die Stewwerter wieder Alternativen. André Vieira Carreira, Fabian Frönd und Maximilian Schulze-Geisthövel sind einsatzbereit. Philipp Ressler und Valentin Kröger werden in der A-Jugend spielen, die Sonntag (12.30 Uhr) den Werner SC empfängt.

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