Fußball: Bezirksliga
Sechs Punkte aus englischer Woche: Drensteinfurt schlägt Sönnern mit 3:1

Drensteinfurt -

Der SV Drensteinfurt hat auch das zweite Spiel der englischen Woche für sich entschieden. Mit 3:1 setzte sich das Team von Trainer Oliver Logermann gegen den SC Sönnern durch und festigte damit Tabellenrang zwei.

Sonntag, 07.04.2019, 21:48 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 21:50 Uhr
Falk Bußmann (am Ball) traf doppelt für den SV Drensteinfurt.
Falk Bußmann (am Ball) traf doppelt für den SV Drensteinfurt. Foto: Schaper

Zu den Meisterschaften, die in Wahrheit gar keine sind, gehört neben der Herbst- auch die Vizemeisterschaft. Sie hat zwar einen realen Hintergrund, dient aber vor allem der Vorspielung falscher Tatsachen. Ein großer Mann des deutschen Fußballs hat den brillanten Vergleich gebracht, dass auch der Weihnachtsmann noch nie der Osterhase gewesen sei. Diese Klarstellung hat bis heute Gültigkeit und ist auch für kindliche Gemüter verständlich.

Nun ist es nicht so, dass man in Drensteinfurt bereits die Konfettikanone in Stellung gebracht hat. Das Team von Trainer Oliver Logermann steuert allerdings schnurstracks auf eben jene Vizemeisterschaft zu. Und, das kann man so festhalten, dies wäre ein Saisonresultat, mit dem nicht mal die Altvorderen aus Stewwert gerechnet hätten. Der 3:1 (0:0)-Sieg gegen SC Sönnern war bereits der 15. Saisonerfolg des SVD.

„Eine Woche mit sechs Punkten schmeckt uns natürlich“, sagte Trainer Oliver Logermann, dessen Mannschaft auch schon das Nachholspiel gegen Mastholte für sich entscheiden hatte (1:0). Neun Partien, das hatte der Übungsleiter zu Beginn der vergangenen Woche gesagt, seien noch zu spielen, 27 Punkte dabei zu vergeben, wie er vorrechnete. „Da wollen wir möglichst viele davon holen.“ Ob Rang zwei schlussendlich zur Relegation berechtige oder nicht, das sei nebensächlich. „So oder so wäre das ein überragendes Saisonergebnis.“

Gegen Sönnern tat sich seine Elf auf einem kaum bespielbaren Platz (Logermann: „Das Schlechteste, was ich seit Langem gesehen habe“) lange Zeit schwer. Energische Worte des SVD-Trainers brachten dessen Elf zur Halbzeitpause in die Spur. Lange Bälle hinter die gegnerische Abwehrreihe waren das Mittel der Wahl: Zweimal Falk Bußmann (48./58.) sowie der eingewechselte Maximilian Schulze-Geisthövel (74.) rückten die Kräfteverhältnisse auch ergebnistechnisch ins rechte Licht. „Wir hätten sechs Tore erzielen müssen“, haderte Logermann mit der Chancenverwertung. Ansonsten war der Drensteinfurter Übungsleiter mit dem Auftritt einverstanden: „Wir wollen das Maximum herausholen. Wie die Jungs das Spiel für Spiel hinbekommen, ist schon bemerkenswert“, sagte er zufrieden.

SV Drensteinfurt: Kofoth – Ziegner, Popil, Brüggemann (65. Frönd), Niehues, Vieira Carreira, Bußmann, Brune, Ressler (77. Wichmann), Chelvanathan, van Elten (58. Schulze-Geisthövel). Tore: 0:1 Bußmann (48.), 0:2 Bußmann (58.), 0:3 Schulze- Geisthövel (74.), 1:3 Vollenberg (79.).

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