Leichtathletik: 17. Haldenlauf in Ahlen
Ein Stück Ruhrgebiet im Münsterland – Hunkemöller vorne

Ahlen -

Amanuel Desale von der LG Ahlen hat den Haldenlauf 2019 gewonnen. Sein Konkurrent Philipp Kaldewei musste sich mit Platz zwei begnügen. Bei den Frauen stand mit Theresa Hunkemöller eine Debütantin ganz oben auf dem Treppchen.

Dienstag, 07.05.2019, 17:30 Uhr
Theresa Hunkemöller finishte nach 47:34 Minuten – und lag damit unter den angepeilten 50 Minuten.
Theresa Hunkemöller finishte nach 47:34 Minuten – und lag damit unter den angepeilten 50 Minuten. Foto: Lars Gummich

In diesem Fall kann man getrost von einem doppelten Heimvorteil sprechen. Nicht nur, dass der 17. Stadtteil- und Haldenlauf ohnehin in Ahlen stattfand. Start und Ziel der Rennen war am Glückaufplatz und damit nur einen Steinwurf entfernt von Amanuel Desales Wohnung.

„Wenn ich nicht gewinnen würde, wäre die Halde sauer auf mich. Sie ist meine Nachbarin, hier kenne ich mich einfach aus“, flachste Amanuel Desale. Der 28-jährige Athlet der LG Ahlen gewann das Hauptrennen über elf Kilometer souverän in 37:44 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor seinem Rivalen Philipp Kaldewei vom LV Oelde, der nach 38:59 Minuten folgte. Als Dritter komplettierte Ferhad Sino (DJK Gütersloh/39:44) das Treppchen.

Bis zur Halde lagen die beiden Topfavoriten nahezu gleichauf. „Beim Abstieg von der Halde aber hat Amanuel den Abstand zu mir vergrößert. Es war im Prinzip das gleiche Rennen wie im vergangenen Jahr“, berichtete Philipp Kaldewei.

Der Hermannslauf aus der Vorwoche steckte dem Oelder noch in den Knochen, daher war die Lücke zum Führenden für ihn in der Folge nicht mehr zu schließen. „Amanuel ist stark gelaufen und hat das richtig gut gemacht“, fand Kaldewei Anerkennung für seinen überlegen Rivalen. „Ich hatte echt schwere Beine. Dafür war meine Zeit in Ordnung, und mein Lauf war gut“, haderte er keineswegs mit dem zweiten Rang.

Leichtathletik: 17. Ahlener Stadtteil- und Haldenlauf 2019

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Auf einen Podestplatz spekulierte im Vorfeld auch Theresa Hunkemöller . Die gebürtige Sendenhorsterin im Trikot der LG Ahlen hatte für ihr Debüt beim Haldenlauf eine Zeit um die 50 Minuten angepeilt – und diese dann satt unterboten. Nach 47:34 war sie bereits im Ziel und verwies damit Maike Kantimm (Active-Laufteam Münster/48:22) und Nicole Buchmann (Hamm/49:30) auf die Plätze.

„Ich hätte es mir schwerer vorgestellt“, bekannte Hunkemöller. Den Anstieg zur Halde mit seinen 100 Höhenmetern bewältigte sie mühelos und hielt auch danach das Tempo hoch. „Lange dachte ich, es wäre noch eine Frau vor mir. Dann bin ich an Walkern vorbeigelaufen, und die sagten: ‚Hey, da ist die erste Frau.‘ Da habe ich mir gedacht, vielleicht klappt es ja wirklich“, so Hunkemöller. Genauso sollte es kommen, denn die 26-Jährige spulte konstant Kilometer um Kilometer ab und wurde tatsächlich Erste.

Neun Ahlener feierten beim Haldenlauf zudem Altersklassensiege. Elias Hanne (46:45/M55), Bernd Redemeyer (47:26/M50), Melanie Pfannkuche (51:45/W45), Hilla Oldenburger (55:03/W50), Irmgard Jablonski (1:01:09/W55), Carolin Jungenblut (1:01:49/WJU20), Christoph Kaldewei (1:10:01/M70), Halina Wimmelbücker (1:11:11/W65) und Alfons Lakenbrink (1:12:56) waren dabei.

Beim sieben Kilometer langen Jedermannlauf nutzte anders als in den Vorjahren kein Ahlener den Heimvorteil. Hier gewann Julian Borgelt von der DJK Gütersloh in 24:17 vor Thomas Böckenholt (SC Müssingen/24:59) und Christof Marquardt (LG Deiringsen/28:06). Darius Steinhorst (Ahlener SG) folgte in 33:24 auf Rang vier. Schnellste Frau war Adeline Weinberg (ASC Ahlen) in 40:49 Minuten vor Christina Frost (45:55) und Christina Schürg (48:59).

„Für uns war es eine tolle Veranstaltung“, bekannte Hermann Huerkamp als Geschäftsführer des Stadtteilbüros, der den Lauf gemeinsam mit der LG Ahlen ausgerichtet hatte. „Wir hatten ein breites Einzugsgebiet und konnten ein relativ einzigartiges Laufziel anbieten. Kolonie, Zeche, Halde, Werse – unser Lauf hat viele Komponenten. Er ist ein Stückchen Ruhrgebiet im Kreis Warendorf“, hielt Huerkamp fest. Enttäuschend fand er allerdings die geringe Resonanz bei den Kinder- und Jugendläufen. „Die Beteiligung der Schulen nimmt ab. Es wird immer schwieriger, Schüler zu aktivieren“, bedauert der Organisator.

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