Fußball: Kreisliga A Beckum
Trainingsauftakt bei Fortuna Walstedde: Nicht mit aller Gewalt nach oben

Walstedde -

Bescheiden bleiben. Bei Fortuna Walsteddes A-Liga-Herren dreht niemand durch. Trotz der erfolgreichen Vorsaisons fahren Eddy Chart und Co auch zur neuen Saison einen ruhigen Kurs. Am Mittwochabend war Trainingsauftakt.

Donnerstag, 04.07.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 16:58 Uhr
Schon einiges junges Blut, das sich Fußball-A-Ligist Fortuna Walstedde ins Haus geholt hat. Trainer Eddy Chart (oben, 2.v.l.), Torwarttrainer Dominic Willner (oben, 1.v.l.) sowie Co-Trainer André Chart (oben, ganz rechts) freuen sich über: Fabian Döring, Max Tiggemann, Jonah Scheffler (oben, v.l.) sowie Till Starkmann, Alessandro Nieddu, Louis Seebröker und Lars Paschko (unten, v.l.).
Schon einiges junges Blut, das sich Fußball-A-Ligist Fortuna Walstedde ins Haus geholt hat. Trainer Eddy Chart (oben, 2.v.l.), Torwarttrainer Dominic Willner (oben, 1.v.l.) sowie Co-Trainer André Chart (oben, ganz rechts) freuen sich über: Fabian Döring, Max Tiggemann, Jonah Scheffler (oben, v.l.) sowie Till Starkmann, Alessandro Nieddu, Louis Seebröker und Lars Paschko (unten, v.l.). Foto: Simon Beckmann

Gerade frisch aus dem eigenen Urlaub an der Nordsee zurück, bat Eddy Chart, Übungsleiter bei den Fußballern von Fortuna Walstedde, seine Schützlinge am Mittwoch bereits zum Trainingsauftakt für die kommende Saison in der Kreisliga A. Und wer den 60-Jährigen kennt, weiß, dass der Coach für seine Akteure wieder einen ausgefeilten Vorbereitungsplan auf die Beine gestellt hat.

Insgesamt 19 Trainingseinheiten, fünf Testspiele sowie ein Blitzturnier umfasst die diesjährige Sommervorbereitung. Hinzu kommt wie schon in den Vorjahren ein dreitätiges Trainingslager mit weiteren Einheiten und einem Testspiel gegen den TSV Bromskirchen im Sauerland. „Wir werden jetzt in den ersten eineinhalb Wochen sehr intensiv arbeiten, um ein gutes Fitness-Level für das Trainingslager zu haben“, erklärte Chart, der jetzt in seine fünfte Spielzeit als Übungsleiter geht.

André Chart und Dominic Willner assistieren

Unterstützt wird er an der Seitenlinie von seinem Sohn André, der wieder als spielender Co-Trainer agiert, und von Dominic Willner. Der 33-Jährige spielte bereits zweieinhalb Jahre als Keeper bei den Fortunen, begleitete die Mannschaft schon in der vergangenen Saison und tritt nun in die Fußstapfen von Torwarttrainer Carsten Beckemeyer, der aus familiären Gründen seinen Posten abgegeben hatte.

Damit das Trainerteam mit den Spielern aber nicht wieder bei Null anfangen muss, hat jeder Akteur für die Sommerpause Hausaufgaben mit auf den Weg bekommen. „Die Jungs sollten in der Pause was tun – und das werden wir auch überprüfen“, kündigten die drei Übungsleiter an.

Die Jungs sollten in der Pause was tun – und das werden wir auch überprüfen

Walsteddes Trainerteam

Schließlich sind die Ziele bei den Walsteddern nach einem dritten Platz und zwei Vizemeisterschaften in den Vorjahren hochgesteckt. Die Worte Meisterschaft oder Aufstieg nahm jedoch niemand in den Mund. „Wir müssen berücksichtigen, dass wir sechs A-Jugendliche als Neuzugänge haben. Die werden Zeit brauchen und die werden sie von uns bekommen“, erläuterte Eddy Chart. Sein Sohn André schob hinterher: „Die haben alle ein gewisses Potenzial. Wir werden uns jetzt aber nicht hinstellen und sagen, dass wir mit aller Gewalt aufsteigen wollen. Das würde keinen Sinn machen.“

Sieben Neuzugänge – kein externer

Zum Trainingsauftakt am Mittwochabend waren alle sieben Neuzugänge anwesend. Aus der eigenen A-Jugend verstärken Jonah Scheffler, Alessandro Nieddu, Till Starkmann, Max Tiggemann und Louis Seebröker die Walstedder. Hinzu kommt Fabian Döring aus der Stewwerter A-Jugend. Als weitere Verstärkung aus der eigenen Reserve wird außerdem Lars Paschko hochgezogen. Externe Neuzugänge gibt es nicht.

25 Akteure im Kader

Dagegen hat nur Dennis Hohn die Fortunen verlassen (Ziel unbekannt). Sebastian Borgschulte legt auf eigenen Wunsch eine Pause ein. Zudem wird Robin Lange für drei Monate studiumsbedingt ausfallen. In Summe stehen auf dem Papier also 25 Akteure zur Verfügung. Die Konkurrenz schätzt der Trainer als stark ein. Man schaue aber nur auf sich.

Heißt konkret: Die Walstedder wollen taktisch noch flexibler werden und weitere Grundordnungen einstudieren, um über 90 Minuten nicht einzuschätzen zu sein. „Daran werden wir gezielt arbeiten. Das erfordert aber Zeit“, weiß der Übungsleiter.

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