Fußball: Testspiele
Gemischte Testspielbilanz für Teams aus Sendenhorst, Albersloh und Rinkerode

Die heimischen A-Ligisten haben eine Woche vor dem Meisterschafts-Start noch fleißig getestet. Im Ortsderby bezwang die SG Sendenhorst das Team von GW Albersloh mit 4:1 (3:0). Rinkerode und Ottmarsbocholt trennten sich 1:1 (1:0).

Sonntag, 18.08.2019, 20:22 Uhr aktualisiert: 18.08.2019, 20:36 Uhr
Hassan Abu Dalal (rot) im Zweikampf mit Jannik Horstmann und Janis Kröger.
Hassan Abu Dalal (rot) im Zweikampf mit Jannik Horstmann und Janis Kröger. Foto: Daniel Langen

Die Testspiele im Überblick:

SG Sendenhorst – GW Albersloh 4:1 (3:0)

Für beide Mannschaften war es mehr als eine letzte Standortbestimmung vor dem Saisonstart am kommenden Wochenende. Beim Ortsderby zwischen der SG Sendenhorst und GW Albersloh trafen sich nicht nur viele bekannte Gesichter und Freunde wieder. Es wurde auch engagiert Fußball gespielt. Auf dem Grün schenkten sich beide Teams vom Anpfiff weg nichts. Am Ende siegte die gastgebende SG Sendenhorst ein wenig zu hoch mit 4:1. Das lag in erster Linie daran, dass die Albersloher Defensive es mit den Gastgeschenken zu wörtlich nahm.

Bereits in der 12. Spielminute setzte Nico Kommorowski die Albersloher Defensive auf Rechtsaußen unter Druck. Marek Ratering stibitzte den Ball und schob diesen eiskalt zur frühen Führung ein. Danach war zunächst GWA am Zug. Nachdem SG-Keeper Marven Breuker zunächst noch stark gegen Luis Bartmann parieren konnte (16.), wäre es kurz darauf machtlos gewesen. Aron Bonse verzog den Ball knapp am Tor vorbei (18.). Dann übernahm die SGS die Initiative und dominierte das Spiel bis zum Pausentee. Nach einem Eckstoß netzte Niklas Eilmann zunächst einen Abpraller zum 2:0 ein (29.). Nachdem Hassan Abu Dalal mit einem Fernschuss zunächst nur den Innenpfosten treffen konnte, legte er kurze Zeit später mit einer feinen Vorarbeit für Sven Kortwinkel auf. Der Routinier nutzte die Platzverhältnisse mit einem tückischen Fernschuss aus und ließ GWA-Keeper Simon Spangenberg keine Chance (38.).

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich der Spielverlauf. Albersloh übernahm nun die Initiative. Dabei schien besonders die Maßnahme Jannik Horstmann von den Außen in das Sturmzentrum zu ziehen Früchte zu tragen. Die Grün-Weißen gewannen fast alle Zweikämpfe und ließen den Ball ansehnlich durch die eigenen Reihen zirkulieren. Mit einem abgefälschten Freistoß verkürzte Luis Bartmann auf 1:3. Aber es mangelte schlussendlich am letzten Pass und der nötigen Durchschlagskraft. Immer wieder scheiterten die anstürmenden Gäste an der starken SG-Defensive, in der besonders Niklas Eilmann, Heinz Linnemann und Marvin Scholz zu überzeugen wussten. Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich dann auch wieder gute Kontermöglichkeiten für die Hausherren. Doch sowohl Hassan Abu Dalal (83.) als auch Sven Kortwinkel scheiterten an den eigenen Nerven oder am stark reagierenden Simon Spangenberg. Das 4:1 markierte erneut Kortwinkel kurz vor Spielende (90.).

Ganz unterschiedlich beurteilten nach dem Spiel die beiden befreundeten Übungsleiter das Aufeinandertreffen. „Ich bin mit dem Spiel zufrieden. Die SG hat sehr gut umgeschaltet und verdient gewonnen, auch wenn wir uns die ersten zwei Dinger selbst reingelegt haben. Das Ergebnis ist vielleicht ein wenig zu hoch“, meinte Julian Spangenberg. Florian Kraus lobte besonders den unangenehmen Gegner: „Albersloh hat sehr gut gespielt. Ich bin mit unserem Spiel nicht zufrieden und hätte mir mehr Ballbesitz und Spielkontrolle gewünscht. Hinten haben wir aber gut gestanden und vorne haben wir natürlich eine super Qualität wenn wir erst einmal in das Rollen kommen.“

Ottmarsbocholt – SV Rinkerode 1:1 (0:1)

Der letzte Test des A-Ligisten SV Rinkerode endete mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen SC BW Ottmarsbocholt aus der Kreisliga B3. Sebastian Schwack hatte die Gäste Mitte der ersten Halbzeit in Führung gebracht (19.). Thimo Kock erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende den Ausgleich für Ottmarsbocholt (75.). „Wir haben während der ganzen Vorbereitung nicht einmal unsere Stamm-Elf aufs Feld schicken können – das ist natürlich suboptimal“, sagt SVR-Trainer Roland Jungfermann. „Das Ergebnis ist in Ordnung. Ärgerlich allerdings, dass wir erneut ein Tor nach einer Standardsituation bekommen.“

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