Fußball: Bezirksliga
Personelle Situation entspannt sich beim SV Drensteinfurt

Drensteinfurt -

Vor einer Woche war die personelle Lage so prekär, dass sogar Coach Oliver Logermann beim Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt aushelfen musste. Das ist diesmal anders. Vor dem Auftritt beim SC Sönnern hat sich die Situation ein wenig entspannt.

Freitag, 30.08.2019, 20:00 Uhr
Gegen Spitzenreiter SG Bockum-Hövel musste der SV Drensteinfurt beim 0:2 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim noch sieglosen SC Sönnern wollen es die Fußballer aus dem Erlfeld am Sonntag besser machen.
Gegen Spitzenreiter SG Bockum-Hövel musste der SV Drensteinfurt beim 0:2 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim noch sieglosen SC Sönnern wollen es die Fußballer aus dem Erlfeld am Sonntag besser machen. Foto: Ulrich Schaper

Vor einer Woche beim 0:2 gegen Spitzenreiter SG Bockum-Hövel stellte sich die personelle Situation beim Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt so prekär dar, dass Trainer Oliver Logermann selbst wieder die Schuhe schnüren musste. Dies wird am Sonntag um 15 Uhr beim Auswärtsauftritt gegen den SC Sönnern nicht nötig sein.

„Die Lage hat sich ein bisschen entspannt“, berichtet der SVD-Übungsleiter. Daniel Ziegner , Christoph Lübke, Yannick Niehues, Patrick Günner, Eric Schouwstra, Paul Bisping und Robin Wichmann sind wieder dabei. Und die Knieverletzung von Diogo Castro hat sich lediglich als Prellung herausgestellt. Der Neuzugang aus Hiltrup kann auflaufen.

Andererseits werden acht Teammitglieder weiterhin fehlen, unter anderem Dennis Höveler, Tim Bothen und Valentin Kröger. „Trotzdem bin ich guter Dinge, in Sönnern zu gewinnen“, so Logermann. „Das Team hat keine herausragenden Einzelspieler, sondern kommt über den Kampf. Fußballerisch sind wir besser.“

Und noch etwas ist dem Drensteinfurter Coach aufgefallen. Elf Treffer hat der Club aus einer kleinen Gemeinde im Kreis Soest, der 2018 in die Bezirksliga aufgestiegen ist, in drei Begegnungen schon kassiert, darunter befinden sich ein 5:5 gegen SuS Cappel und ein 3:3 in Oestinghausen. „Sie sind hinten anfällig. Da müssen wir den Finger in die Wunde legen“, fordert er von seiner Mannschaft, Akzente nach vorne zu setzen. Schließlich wollen die Stewwerter im oberen Bereich der Tabelle und bei der Vergabe des Aufstiegsplatzes ein Wörtchen mitreden, wenn sich das Teamaufgebot wieder gefüllt hat. Und das soll in wenigen Wochen der Fall sein. „Wir haben einen guten Kader und uns gegenüber dem Vorjahr auf keinen Fall verschlechtert.“

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