Fußball: Kreisliga A1 Münster
Augenhöhe reicht nicht aus: Sendenhorst unterliegt Westfalia-Reserve mit 1:2

Sendenhorst -

Die SG Sendenhorst hat das Spitzenspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Westfalia Kinderhaus II mit 1:2 (0:1) verloren – trat aber den Beweis an, mit den Top-Teams der A-Liga mithalten zu können.

Sonntag, 29.09.2019, 15:38 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 20:48 Uhr
Marek Ratering und die SG Sendenhorst verloren ihr Hemspiel gegen Westfalia Kinderhaus II mit 1:2.
Marek Ratering und die SG Sendenhorst verloren ihr Hemspiel gegen Westfalia Kinderhaus II mit 1:2. Foto: Daniel Langen

„Wir haben besonders in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und hätten einen Punkt mehr als verdient gehabt. Deswegen können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein“, erklärt Florian Kraus . Am Ende agierte die junge Mannschaft des Spielertrainers der SG Sendenhorst aber einfach nicht clever genug und unterlag trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche bereits am Freitagabend auf heimischem Geläuf der starken Reserve von Westfalia Kinderhaus mit 1:2 Toren. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne größere Torchancen waren es dann aber schon früh im Spiel Kleinigkeiten, die das Spiel später entscheiden sollten. Während sich SG-Stürmer Nils Berheide allein vor dem gegnerischen Gehäuse stehend den Ball zu weit vorlegte, so dass Westfalia-Keeper Nils Hörnschemeyer noch eingreifen konnte (22.), setzten die Gäste auf der Gegenseite mit einem direkt verwandelten Freistoß aus zwanzig Metern das erste Ausrufezeichen des Spiels (34.). „Das Foul vor dem Freistoß war unnötig, da müssen wir einfach besser verteidigen“, erklärte Kraus, der sich mit der Reaktion seiner Elf auf den Rückstand aber sehr zufrieden zeigte. Die SGS suchte ihr Heil in der Offensive und war im zweiten Spieldurchgang die dominierende Mannschaft. Kinderhaus schaffte es nur selten aus der eigenen Hälfte heraus und wurde in einigen Phasen regelrecht rund um den eigenen Sechzehner eingeschnürt. Aber die Mannschaft von Gästetrainer Stefan Kloer verteidigte mit vollem Einsatz und effektiv zugleich. Immer wieder konnten in letzter Sekunde Einschussmöglichkeiten der Hausherren vereitelt werden. Einmal sollte es dann aber doch noch im Westfalia-Gehäuse klingeln. Nils Berheide schob einen Abprallern aus fünf Metern zum Ausgleichstreffer ein (76.). Die Antwort der Westfalia sollte, zum Leidwesen der SG, aber nicht lange auf sich warten lassen. Die beiden Außenverteidiger waren zu weit aus dem Abwehrverbund vorgerückt, so dass eine Flanke am zweiten Torpfosten vom freistehenden Lars Gorny nur noch eingenickt werden musste. Ein Treffer, der durchaus zu verhindern gewesen wäre. Die SG warf in den Schlussminuten zwar noch einmal alles nach vorne, wurde aber auch nicht mehr zwingend torgefährlich. Dass seine Elf mit dem Titelaspiranten über die gesamte Spielzeit im Prinzip auf Augenhöhe agierte, das freute und ärgerte Kraus gleichermaßen: „Wir sind auf dem richtigen Weg und können mit Mannschaften wie Münster 08 oder Kinderhaus, die aus meiner Sicht das Maß aller Dinge in der Liga sind, mithalten. Aber diese kleinen Details führen am Ende dazu, dass wir so ein Spiel verlieren. Aber jetzt richten wir den Blick wieder nach vorne. Wir möchten uns nächste Woche wieder mit einem Dreier belohnen.“

Sendenhorst: Lackmann, Kraus, Krause, Hartleif, Nordhoff (84. Kintrup), Kortwinkel, Berheide, Turl (88. Gerull), Linnemann, Ratering, Wittenbrink,

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