Fußball: Bezirksliga
SV Drensteinfurt demontiert Lohauserholz mit 8:1

Drensteinfurt -

Wahnsinnsstart ins Wochenende: Die Fußballer des SV Drensteinfurt haben dem TuS Germania Lohauserholz am Freitagabend eine Lehrstunde erteilt und mit einem 8:1, dem höchsten Sieg in der Bezirksliga, den zweiten Platz erobert. Am Samstag konnten sie ausgelassen auf dem Stewwerter Oktoberfest feiern.

Sonntag, 06.10.2019, 18:00 Uhr
Falk Bußmann traf in Lohauserholz dreimal für den SV Drensteinfurt.
Falk Bußmann traf in Lohauserholz dreimal für den SV Drensteinfurt. Foto: Kleineidam

Wahnsinnsstart ins Wochenende: Die Fußballer des SV Drensteinfurt haben dem TuS Germania Lohauserholz am Freitagabend eine Lehrstunde erteilt und mit einem 8:1, dem höchsten Sieg in der Bezirksliga , den zweiten Platz erobert. Am Samstag konnten sie ausgelassen auf dem Stewwerter Oktoberfest feiern.

Oliver Logermann war geplättet. Dass der TuS ein Lieblingsgegner des SVD ist, war klar, dass der Titelkandidat den Tabellenneunten auseinandernimmt, dagegen eine Überraschung. „Das war ein Bombenspiel von uns – von der ersten bis zur letzten Minute“, sagte der Trainer der Stewwerter und sprach von einem „perfekten Tag“ und einem „begeisternden“ Auftritt. „Ich kann mich an keine bessere Partie beim SVD erinnern.“

Scharbaum und Bußmann neu im Kader

Fünf Tage nach dem 5:0 in Oestinghausen nahm Logermann zwei Veränderungen in der Startelf vor. Keeper Steffen Scharbaum und Falk Bußmann übernahmen die Plätze von Tobias Kofoth und Maximilian Groß. Neben Kofoth fehlten nur Paul Bisping, Robin Wichmann und Leon Töns. Sieben Spieler saßen auf der Bank.

Schon in der ersten Halbzeit machten die Gäste alles klar. „Wir waren drückend überlegen“, sagte Logermann. Tobias Brune traf nach nur 30 Sekunden die Latte. Bußmann sorgte für die Führung (12.) und in der 28. Minute auch für das 0:2. Der laut Logermann einzige Schuss der Hammer aufs Tor landete auch im Tor (30.). Doch Diogo Castro stellte den alten Abstand schnell wieder her (33.). Kapitän Daniel Ziegner erzielte den letzten Treffer vor (43.) und den ersten nach dem Seitenwechsel (55.). Bußmann erhöhte mit seiner dritten Bude an diesem Abend auf 1:6 (57.) – sein fünftes Saisontor. Der eingewechselte Dennis Hoeveler (70.) und Dennis Popil (76.) machten das 1:8 perfekt. „Das Ergebnis war noch zu niedrig“, sagte Logermann und bezeichnete sich als „glücklichen Trainer“. Die eine oder andere Maß Bier auf dem Oktoberfest im Erlfeld hätten sich seine Jungs „redlich verdient“. 2015 hatte der SVD mal 8:2 gegen die SpVg Bönen gewonnen.

► Schwieriger wird die nächste Aufgabe. Am kommenden Sonntag ist der punktgleiche SV Westfalia Soest zu Gast beim SVD – zum Spitzenspiel des zehnten Spieltags.

SVD: Scharbaum, Ziegner (70. Schouwstra), De. Popil, van Elten, Niehues, Fröchte, Bothen, Bußmann, Brune (63. Hoeveler), Castro (66. Schulze-Geisthövel), Lübke (60. Vieira Carreira). Tore: 0:1/0:2 Bußmann (12./28.), 1:2 Carow (29.), 1:3 Castro (33.), 1:4 Ziegner (44.), 1:5 Ziegner (55.), 1:6 Bußmann (57.), 1:7 Hoeveler (70.), 1:8 Popil (76.).

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