Fußball
SV Drensteinfurt wirft Westfalenligisten TuS Hiltrup aus dem Pokal

Drensteinfurt -

Die Fußballer des SV Drensteinfurt schwimmen derzeit auf einer Woge des Erfolges. Nicht nur in der Meisterschaft, sondern nun auch im Pokal. Im Achtelfinale warfen sie den Westfalenligisten TuS Hiltrup aus dem Wettbewerb. Im Viertelfinale geht es gegen einen anderen Bezirksliga-Spitzenreiter.

Freitag, 25.10.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 19:34 Uhr
Yannick Niehues und seine SVD-Teamkollegen gelang ein 2:1-Heimerfolg gegen Hiltrup.
Yannick Niehues und seine SVD-Teamkollegen gelang ein 2:1-Heimerfolg gegen Hiltrup. Foto: Kleineidam

Wie gut die Drensteinfurter Fußballer derzeit drauf sind, stellten sie jetzt auch im Kreispokal-Achtelfinale gegen den TuS Hiltrup unter Beweis. Auf eigenem Platz warfen sie den Westfalenligisten mit 2:1 (1:1) aus dem Wettbewerb. Ein Highlight für alle, die es mit dem SVD halten.

Im Viertelfinale kommt es für die Elf von Trainer Oliver Logermann nun zum Vergleich mit einem anderen Bezirksliga-Spitzenreiter. Der SC Greven 09 ziert gegenwärtig die Tabellenspitze der Gruppe sieben. Die vier Duelle in der Runde der letzten Acht sind für den 23. November (Samstag) um 14.30 Uhr angesetzt.

Die erste Halbzeit gegen die zwei Klassen höher spielenden Hiltruper verlief ausgeglichen. „Wir sind sie vorne angelaufen und haben sehr gut verteidigt“, analysierte Co-Trainer Marcel Bonnekoh anschließend, der den urlaubenden Logermann an der Seitenlinie vertrat. „Hiltrup ist kaum zu Chancen gekommen.“

Nach einem langen Ball setzte sich Falk Bußmann in der 28. Minute durch. Seine Flanke rutschte zur 1:0-Führung für die Hausherren über die gegnerische Linie. Diogo Castro (43.) hätte erhöhen können. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verwandelte Daniel Mladenovic einen Elfmeter zum Ausgleich. „Das 1:1 war zur Pause eigentlich fast schon zu wenig für uns.“

Um so größer war die Freude, als Daniel Ziegner (64.) den 2:1-Siegtreffer erzielte. Auch er traf vom Elfmeterpunkt, nachdem Bußmann gefoult worden war. Zweimal war Drensteinfurt bei Hiltruper Hochkarätern mit Fortuna im Bunde, dann stand die Überraschung fest. Marcel Bonnekoh: „Das hat Bock gemacht. Die Besonderheit bestand darin, dass es fast ein Derby war und vier unserer Spieler zuvor in Hiltrup gespielt haben.“

SVD : Kofoth – Ziegner, Popil, van Elten, Hoeveler, Niehues (90. Wichmann), Carreira, Bußmann (80. Groß), Brune (90.+4 Pankok), Castro (88. Bisping), Lübke.

Tore: 1:0 Bußmann (28.), 1:1 Mladenovic (45.+2./Foulelfmeter), 2:1 Ziegner (64./Foulelfmeter)

► Zum nächsten Meisterschaftsspiel gastiert Aufsteiger TuS Allagen im Erlfeld. „Am Sonntag ist das wichtigere Spiel“, sagt Bonnekoh. „Da sind drei Punkte zu verteilen, da müssen wir da sein.“  

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