Tennis: Infoveranstaltung
Tennisbezirk bereitet die Vereine auf die Saison vor

Telgte -

Vorbereitung ist alles. Das sagt sich auch der Vorstand des Tennisbezirks Münsterland und informiert die Vereine über bevorstehende Veränderungen, steht zudem Rede und Antwort. Der erste Termin war am Mittwoch in Telgte. Allerdings sorgten die Lokalmatadoren für eine Überraschung.

Donnerstag, 07.11.2019, 17:18 Uhr
Konzentrierte Zuhörer: Viel Information gab es für die Besucher der Info-Veranstaltung des Tennisbezirks Münsterland. Der Vorstand um die Vorsitzenden Barbara Niemeyer hatte einiges im Gepäck. Den Termin für einen Abstecher in der Heimat nutzte derweil WTV-Vize Rolf Hüttermann, ein gebürtiger Telgter.
Konzentrierte Zuhörer: Viel Information gab es für die Besucher der Info-Veranstaltung des Tennisbezirks Münsterland. Der Vorstand um die Vorsitzenden Barbara Niemeyer hatte einiges im Gepäck. Den Termin für einen Abstecher in der Heimat nutzte derweil WTV-Vize Rolf Hüttermann, ein gebürtiger Telgter. Foto: Bezirk Münsterland

Vorbereitung ist alles. Ohne Vorbereitung ist alles nichts. Deshalb besucht der Vorstand des Tennisbezirks Münsterland die Vereine und informiert über die unmittelbar bevorstehende Winterrunde sowie die kommende Sommer-Saison. Natürlich darf ein Rückblick nicht fehlen. So wie im Telgter Bürgerhaus, wo die Vorsitzende Barbara Niemeyer mit ihren Vorstandskollegen Ludger Niehoff , Jürgen Kemper, Heinz Rüschoff und Norbert Elpers Rede und Antwort stand. Es war die erste von zwei Info-Veranstaltungen, die anstelle des nur alle drei Jahre stattfindenden Bezirkstags rücken, und sich in erster Linie an die Vereine aus dem Raum Münster und Warendorf wendete. Eine zweite Chance bietet der 27. November in Legden (Landhotel Hermannshöhe).

Zum „Treffen in Telgte“ begrüßte Barbara Niemeyer in launiger Weise die Zuhörer, verweis aber gleich darauf, Dass sich keine Lesung von Günter Grass anschließen würde. Ähnlich entspannt verlief der weitere Abend, der allerdings eine größere Resonanz verdient gehabt hätte. Schließlich gehen gerade die Änderungen im Spielbetrieb und die damit zusammenhängenden Vorschläge alle an. Erstaunlich, dass vom Lokalmatadoren SG Grün-Weiß Telgte niemand das Heimspiel nutzte. Dabei sind die Grün-Weißen mit einem Zuwachs von 29 Mitgliedern auf Platz sechs der Statistik geführt – als erster Verein aus dem Kreis Warendorf. Da traf es sich immerhin gut, dass Rolf Hüttermann quasi als Vertreter fungierte. Dabei wollte es sich der WTV-Vizepräsident Personal und Finanzen nicht nehmen lassen, durch seine Anwesenheit die Bedeutung der Veranstaltung zu unterstreichen. Zumal es für ihn in die Heimat ging, stammt er doch aus Telgte. Mehr noch. 1959 und 1960 sicherte sich Hüttermann die Vereinsmeisterschaft beim TC Grün-Weiß Telgte. Inzwischen ist er in Ostwestfalen zu Hause.

Überbelegungen sind eine Herausforderung

Apropos zu Hause: Die immer größer werdenden Herausforderung, Heimspiele terminlich abwickeln zu können, war eins der Themen. Im Sommer 2019 klagten 35 Vereine über Überbelegungen. Ludger Niehoff stellte dabei Lösungsvorschläge zur Diskussion. Zum einen die Variante, das Zeitfenster zu erweitern, die Anfangszeiten samstags und sonntags zwischen 9 Uhr und 14 Uhr festzulegen. Denkbar auch, dass wie im Winter verfahren wird. Also dass der gastgebende Sportwart zum Samstag oder Sonntag einlädt. Je nach Kapazität. Zudem zeigte Niehoff die Möglichkeit auf, von der bisherigen Regelung – samstags AK 30 und 50, sonntags AK 40 sowie Damen und Herren – abzuweichen. „Eine Meinung,würde ich gerne mit in die nächste Sitzung des WTV-Sportausschusses nehmen“, richtete sich Niehoff an die Vereinsvertreter.

Was auch für weitere, bevorstehende Veränderungen galt. Wie das Spielen in zwei Altersklassen oder die Gastspieler-Regelung. Wichtig zudem, dass ab Sommer 2020 nur noch bei den Damen und Herren der dritte Satz im Einzel ausgespielt wird. Für alle anderen gilt der Match-Tiebreak für die Entscheidung.

Sperre für den Mannschaftsführer?

Oder auch die angedachte, noch nicht beschlossene Überarbeitung der Ordnungsgelder. So soll ein Zurückziehen von Mannschaften auf Verbandsebene künftig 300 Euro statt 200 Euro kosten. Unwahre Angaben im Spielbericht könnten mit 500 Euro (bisher 250 Euro) sanktioniert werden. Plus eine Sperre des Mannschaftsführers für zwei Spieltage. 25 Euro (statt 15 Euro) soll die Strafe für nicht fristgerechte Eingabe der Ergebnisse kosten.  

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