Fußball: Bezirksliga
Logermann sieht den SVD für den Titelkampf gerüstet

Drensteinfurt -

Der SV Drensteinfurt hat in dieser Saison noch viel vor. Jedenfalls unterstreicht Trainer Oliver Logermann im Interview die Ansprüche der Stewwerter. Einer Nagelprobe muss sich der SVD gleich zum Rückrundenstart beim Tabellenvierten TuS Freckenhorst stellen. Nicht ohne Probleme.

Samstag, 30.11.2019, 05:01 Uhr aktualisiert: 30.11.2019, 11:18 Uhr
Einer der drei Leader im SVD-Ensemble: Diogo Castro, auf dessen Tore der Tabellenzweite auch am Sonntag hofft. Ein anderer fehlt mit Christoph Lübke zum Rückrundenauftakt in Freckenhorst.
Einer der drei Leader im SVD-Ensemble: Diogo Castro, auf dessen Tore der Tabellenzweite auch am Sonntag hofft. Ein anderer fehlt mit Christoph Lübke zum Rückrundenauftakt in Freckenhorst. Foto: Schaper

Anpfiff zur zweiten Hälfte der Saison. Eine, die für den SV Drensteinfurt bislang einen überragenden Verlauf genommen hat. Das soll so bleiben, wie Trainer Oliver Logermann im Interview verrät. Was den Tabellenzweiten in der Rückrunde der Fußball-Bezirksliga und ganz besonders schon am Sonntag (14.30 Uhr) beim Vierten TuS Freckenhorst erwartet, sagt er ebenso.

Mit Freckenhorst wartet gleich ein dicker Brocken zu Beginn der Rückrunde. Kommt er gelegen oder eher nicht?

Oliver Logermann: Das Spiel kommt nicht ganz so gelegen. Wir haben eine überragende Saison gespielt, zuletzt aber im Pokal einen kleinen Knacks bekommen. Zudem hatte ich Anfang der Woche nur acht Mann beim Training. Zur Vorsicht sind wir nur gelaufen. Sonntag sind es 13 fitte Spieler. Das ist nicht gerade glücklich.

Mit dem überzeugenden 3:1 im Hinspiel hat sich der SVD Schwung geholt. Wie wichtig wäre da eine Wiederholung?

Logermann: Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Es ist richtungsweisend, wenn wir oben dranbleiben wollen. Was nicht heißt, dass wir unbedingt gewinnen müssen. Es würde für die nächsten Wochen auch Energie freisetzen. Denn im ersten Spiel des neuen Jahres müssen wir gleich zur SG Bockum-Hövel. Das möchten wir nicht mit vier Punkten Rückstand tun.

Was für einen Gegner erwarten Sie?

Logermann: Einen, der bis in die Haarspitzen motiviert sein wird. Es ist zudem ein Gegner, der angeschlagen ist und unter Druck steht. Ich kenne die Ansprüche dort.

Der SVD hat die Chance, den TuS auf Distanz zu halten. Wie gehen Sie vor?

Logermann: Der TuS muss bei sechs Punkten Rückstand auf uns gewinnen. Denn mit Blick auf die Ergebnisse der Hinrunde gehe ich davon aus, dass die SG Bockum-Hövel, RW Westönnen und wir nicht mehr viel liegen lassen werden. Sicher nicht alle drei jeweils neun Punkte.

Den SVD erwartet am Feidiek eine besondere Atmosphäre. Ist das Team darauf vorbereitet?

Logermann: Definitiv. Freckenhorst ist ein heißes Pflaster, auch für andere Mannschaften. Wir wissen, was da los ist. Das habe ich der Mannschaft auch noch einmal vor Augen geführt.

Mit Christoph Lübke müssen Sie auf einen wichtigen Spieler verzichten. Wie schwer wiegt sein Ausfall?

Logermann: Immens schwer. Chris ist hinten der Chef. Gemeinsam mit Diogo Castro und Daniel Ziegner ist er der Leader. Ob auf der Sechs oder als Innenverteidiger, er ist kaum zu überwinden und nicht zu ersetzen. Ersetzen müssen wir zudem auch noch Dennis Hoeveler, der weiterhin verletzt ist.

Im Kreispokal gab es vor Wochenfrist ein derbes 0:5 in Greven. Befürchten Sie Nachwirkungen oder sehen Sie das eventuell als einen Weckruf an?

Logermann: Es kann beides sein. Ich hoffe aber auf einen Weckruf. Das Pokalspiel hat mir schon zu denken gegeben. Wir hatten uns viel vorgenommen. Ich kenne aber auch den SVD. Wenn es darauf ankommt, stehen die Jungs zusammen.

Was werden die Schlüsselmomente der Rückrunde sein, um weiterhin oben zu bleiben?

Logermann: Zunächst sollten wir vom Verletzungspech verschont bleiben. In der Hinrunde sind wir ganz gut durchgekommen. Als es gegen Bockum-Hövel eng wurde, stimmte das Ergebnis nicht mehr. Ein oder zwei Ausfälle können wir kompensieren. Mehr dürfen es nicht werden. Schließlich haben wir hohe Ansprüche. Denn ich habe alle Mannschaften gesehen. Und ohne überheblich zu sein, muss ich sagen, dass keine besser war als wir.

Wird es in der Winterpause Veränderungen im Kader geben?

Logermann: Nein, ich sehe keinen Bedarf.

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