Fußball: Kreisliga A2 Münster
Jungfermann verlässt SV Rinkerode im Sommer in Richtung Warendorf

Rinkerode -

Die Fußball-Abteilung des SV Rinkerode und Cheftrainer Roland Jungfermann gehen ab Sommer getrennte Wege. Das bestätigten beide Seiten auf Anfrage unserer Zeitung. Nach Ablauf der dreijährigen Zusammenarbeit wird der Übungsleiter die A-Liga-Mannschaft der Warendorfer Sportunion übernehmen, die in der A1-Staffel aufläuft.

Montag, 09.12.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 16:56 Uhr
Nach Ablauf der Spielzeit beendet Trainer Roland Jungfermann sein dreijähriges Engagement beim SV Rinkerode und wechselt zur Warendorfer Sportunion.
Nach Ablauf der Spielzeit beendet Trainer Roland Jungfermann sein dreijähriges Engagement beim SV Rinkerode und wechselt zur Warendorfer Sportunion. Foto: Ulrich Schaper

„Das war absolut keine Entscheidung gegen Rinkerode“, betont Jungfermann , eher habe ihn die Perspektive in Warendorf und die neue Aufgabe gereizt. „Nach drei Jahren ist immer so ein Zeitpunkt, an dem man sich fragt: Wo geht es hin? Was kann ich noch bewirken?“ Die Zeit im Breul und die Arbeit mit der Mannschaft habe ihm „unglaublichen Spaß“ bereitet. Mit seinem Co-Trainer Lennart Lüke habe er ein „bombastisches Verhältnis“, ebenso mit Abteilungsleiter Burkhard Weber und dem übrigen Umfeld. „Ich gehe immer noch sehr gerne zum Training und zum Spiel. Ich habe ein tolles Verhältnis zu den Jungs auf dem Rasen.“

Da der jetzige Übungsleiter der WSU, Lukas Krumpietz, angedeutet hatte, den hohen Aufwand nicht mehr betreiben zu wollen, brachten ein ehemaliger Trainerkollege und ein Ex-Spieler Jungfermann als möglichen Nachfolger ins Spiel. „Ich bin der Einladung gefolgt und hatte ein sehr gutes, angenehmes, offenes und langes Gespräch mit den Verantwortlichen“, sagte der 53-Jährige. Er habe dann noch zwei Nächte drüber geschlafen und zugesagt. „Ich habe für mich einen neuen Reizpunkt suchen wollen.“

Auf Seiten des SVR hat man dem Übungsleiter keine Steine in den Weg legen wollen. „Vollstes Verständnis“, hat Abteilungsleiter Burkhard Weber. „Roland hat uns frühzeitig darüber informiert. Ohnehin haben wir immer ein sehr ehrliches und freundschaftliches Verhältnis zueinander gehabt. Er ist ein unglaublich engagierter Trainer und wird bis zum Sommer seine hervorragende Arbeit fortsetzen.“

Verständlicherweise habe man bislang keinen Plan B in der Schublade. „Na klar beschäftigt man sich auch als Verein mit der Frage, ob man weiter zusammenarbeiten möchte. Das ist völlig normal. Wir werden uns jetzt neu orientieren. Ich bin aber guter Hoffnung, dass wir was Passendes finden werden“, sagt Weber.

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