Handball: Bezirksliga
Ausflug beendet: Christopher Cooper wieder zurück bei der SG Sendenhorst

Sendenhorst -

Knapp eineinhalb Jahre dauerte der Ausflug Christopher Coopers (30). Nun ist er zurück an alter Wirkungsstätte. Der Handball-Torhüter, das gab die SG Sendenhorst im Dezember bekannt, kehrt zurück zum Bezirksliga-Team und wird mit Beginn der Rückrunde wieder seinen angestammten Arbeitsplatz zwischen den Pfosten einnehmen.

Mittwoch, 08.01.2020, 20:24 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 20:26 Uhr
Dort, wo er zwischen den Pfosten stand, war Christopher Cooper immer auch emotionaler Leader seiner Mannschaft.
Dort, wo er zwischen den Pfosten stand, war Christopher Cooper immer auch emotionaler Leader seiner Mannschaft. Foto: Ulrich Schaper

Die Standortfaktoren Verbundenheit zum Verein, Freunde, Familie und kurze Wege waren entscheidend für seine Rückkehr von Westfalia Kinderhaus . „Für mich war immer klar, dass die Zeit begrenzt ist. Ich komme jetzt zwar etwas früher zurück, als vorher angedacht, dass ich aber irgendwann wieder für die SG Sendenhorst spiele, war immer klar“, sagt der 30-Jährige.

Rund 20 Jahre spielte er zuvor bei der SG. Kämpfte in der Saison 2017/2018 mit Mönig, Kleikamp & Co. vergeblich um den Verbleib in der Landesliga. Anschließend wechselte er zu Westfalia Kinderhaus. Es war sein erstes Engagement für einen anderen Verein. „Eine interessante Erfahrung war das“, sagt er und betont, dass es keinesfalls eine Entscheidung gegen die Westfalia, sondern vielmehr für die SG Sendenhorst war.

„Ich habe nach meinem Wechsel mit Kinderhaus eine coole Saison gespielt; die Mannschaft dort ist jung und interessant, viele unterschiedliche Typen. In der aktuellen Spielzeit war ich aus rein privaten Gründen nicht mehr so aktiv dabei. An sich hatte ich eine gute Zeit dort. Habe sehr viel mitgenommen, habe mal einen anderen Verein kennengelernt und andere Leute.“ Nun aber freue er sich, wieder bei seinem Heimatverein zwischen die Pfosten zu stehen. „Es hat auch was, nur mal eben mit dem Fahrrad zum Training fahren zu können“, sagt er.

Der Kontakt sei nie richtig abgerissen. Er habe viele Spiele in der St.-Martin-Halle gesehen. „Von den Jungs, die jetzt im Kader sind, kenne ich einige noch aus den Spielen der Relegation. Die hatten ja damals schon ein Zweitspielrecht.“ Zu Trainer Thorsten Szymanski hat er einen guten Draht gefunden „Unsere Gespräche waren gut und offen. Ein interessanter Typ, keine Frage.“

Im Dezember hat Cooper bereits die ersten Trainingseinheiten mitgemacht. Am Wochenende nun startet er mit der Mannschaft in die Rückrunde.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7179463?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57551%2F
Nachrichten-Ticker