Handball: Bezirksliga
In Sendenhorst wächst die Zuversicht

Sendenhorst -

Die SG Sendenhorst ist mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Bereits jetzt hat das Team von Trainer Thorsten Szymanski so viele Punkte geholt, wie in der kompletten Vorsaison. Die Zuversicht, den Klassenerhalt zu schaffen wächst. Am Wochenende trifft das Team auf den Tabellendritten Arminia Ochtrup.

Freitag, 17.01.2020, 12:38 Uhr
Nach der Winterpause starteten die SG-Handballer mit einem Sieg ins neue Jahr.
Nach der Winterpause starteten die SG-Handballer mit einem Sieg ins neue Jahr. Foto: Dirk Vollenkemper

Eintracht Hiltrup, Eintracht Coesfeld , HSG Hohne/Lengerich, Friesen Telgte II – das alles sind Mannschaften, die gemeinsam mit der SG Sendenhorst um den Verbleib in der Handball-Bezirksliga kämpfen. Die personelle Verstärkung der SG durch Jens Hunkemöller und Christopher Cooper dürfte, zurückhaltend formuliert, bei der Konkurrenz nicht nur Begeisterung ausgelöst haben.

Mit dem Sieg gegen Recke hat das Team von Trainer Thorsten Szymanski zudem eben jenen Start ins Jahr hingelegt, den man sich so erhofft hatte. Die SG hat nach zwölf Saisonspielen schon jetzt so viele Punkte auf der Habenseite, wie nach 26 Begegnungen der zurückliegenden Saison.

Der Übungsleiter bleibt in seiner Zielformulierung dennoch bescheiden: „Wir haben jetzt zwar ein bisschen Zuwachs bekommen – an unseren grundsätzlichen Saisonzielen ändert sich aber nichts.“ Es sei immer noch nicht klar, ob zwei oder drei Mannschaften absteigen. „Am Ende ist es mir egal, ob wir Zehnter, Neunter, Achter oder Elfter werden – Hauptsache unsere Platzierung reicht, um die Klasse zu halten.“

Ungeachtet der personellen Verstärkung hat er vor der Konkurrenz großen Respekt: „Die anderen Mannschaften spielen mitunter auch sehr guten Handball. Die Tagesform ist oft entscheidend, um ein Partie zu gewinnen.“

Schon vor der Recke-Partie hatte Szymanski die Entwicklung seiner Mannschaft gelobt. Spielerisch und taktisch gehe es deutlich voran.

Ganz bewusst habe er den Jungs um Weihnachten herum eine Pause gegönnt. „Wenn man ausgeruht ist, und sich aufeinander freut, um gemeinsam wieder loszulegen, kann das vielmehr bewirken“, sagt der Coach.

Am Samstag ist seine Sieben zu Gast beim Tabellendritten Ochtrup. Die Arminia ist mit einer 18:28-Niederlage gegen Spitzenreiter Havixbeck ins neue Jahr gestartet

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