Leichtathletik
Theresa Hunkemöller – vom Fußballfeld auf die Laufstrecke

Sendenhorst/Ahlen -

Mit Platz drei bei der Volksbank-Laufcup-Serie hat Theresa Hunkemöller ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Sendenhorster Athletin der LG Ahlen hat sich für 2020 neue ehrgeizige Ziele gesetzt. Momentan steht sie aber erst mal vor einer anderen Herausforderung.

Mittwoch, 29.01.2020, 17:45 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 18:01 Uhr
Klare Ziele für die kommende Saison im Blick: Theresa Hunkemöller plant für 2020 den zweiten Start bei der Laufserie um den Volksbank-Cup sowie eine neue persönliche Bestzeit.
Klare Ziele für die kommende Saison im Blick: Theresa Hunkemöller plant für 2020 den zweiten Start bei der Laufserie um den Volksbank-Cup sowie eine neue persönliche Bestzeit. Foto: René Penno

Die Premiere macht Lust auf mehr. Auch wenn Theresa Hunkemöller eigentlich ihr Ziel verpasst hat. „Ich wollte meine Bestzeit von 43:10 Minuten verbessern. Das aber ist mir nicht gelungen“, blickt die 26-Jährige auf die vier Chancen bei der Volksbank-Cup-Laufserie zurück. Letztlich aber dann doch ohne Groll. „Am Ende freue ich mich über den dritten Platz. Auch wenn die Zeiten mittelmäßig ausgefallen sind“, gesteht die gebürtige Sendenhorsterin, die für die LG Ahlen startet. Nur zwei Konkurrentinnen musste sie in der Gesamtwertung bei den Damen den Vortritt lassen.

Laufserie ein persönlicher Höhepunkt

Auch deshalb war die erste Teilnahme an der traditionellen Serie im Kreis Warendorf schon „ein persönlicher Höhepunkt.“ So jedenfalls stuft sie ihre Premiere ein. „Die Strecken waren unterschiedlich, wenn ich allein an die in Einen denke, die durch einen Wald führte“, sagt sie rückblickend zu den Bedingungen und Herausforderungen. Die teilweise hohen Temperaturen und die starke Konkurrenz haben die Starts zudem anspruchsvoll gestaltet. Das Gesamtpaket hat(te) seine Reize.

Beinahe logisch, dass sie für 2020 eine Wiederholung fest anpeilt. Die Starts auf den Wegen und Straßen in Ostbevern, Telgte, Everswinkel und Einen sind fester Bestandteil der Planungen. Auch die Erwartungen eines erneuten Highlights. Bekannte Erwartungshaltung und Zielsetzung inklusive. „Ich möchte in diesem Jahr einen neuen Anlauf machen, um meine persönliche Bestzeit zu verbessern“, blickt Theresa Hunkemöller nämlich längst voraus. Dabei ist ihre aktuelle Bestmarke so alt noch nicht, stammt aus dem April des vergangenen Jahres.

Knieverletzung sorgt für unfreiwillige Pause

Überhaupt schnürt die inzwischen in Rinkerode wohnende Athletin die Laufschuhe noch nicht lange regelmäßig. Erst seit drei Jahren. „Ich habe zwar vorher schon gejoggt, mich aber 2017 dann der LG Ahlen angeschlossen“, sagt sie. Zuvor spielte sie beim SuS Ennigerloh Fußball. Als sich dort die Mannschaft auflöste, suchte sie ein neues Betätigungsfeld gesucht – und wurde rasch fündig.

Mit viel Spaß, aber auch mit nicht minder großem Aufwand. Vier- bis fünfmal pro Woche macht sie in dieser Jahreszeit Meter. Es gilt, die Grundlagenausdauer für die Saison zu legen. Zwischen 45 und 50 Kilometer kommen da zusammen. Einmal pro Woche im Rahmen des Intervalltrainings bei der LG Ahlen sowie bei weiteren, individuellen Laufeinheiten.

Seit zwei Wochen ist allerdings erst einmal Geduld statt Ausdauer gefragt. Eine Knieverletzung macht Theresa Hunkemöller zu schaffen, zwingt die sympathische Läuferin zur Pause. Dauer ungewiss. „Es heißt immer, dass man sich bei Verletzungen schonen soll. Aber welcher Sportler hört das schon gerne?“ Schwimmen sei für sie nicht wirklich eine Alternative. Schließlich hat Theresa Hunkemöller in der bevorstehenden Saison noch einiges vor. Allen voran die zweite Teilnahme an der Volksbank-Cup-Laufserie und eine neue persönliche Bestzeit.

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