Handball
Harz spielt große Rolle im Derby zwischen der HSG und ASV Senden II

Drensteinfurt -

Die Handball-Derbys zwischen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und dem ASV Senden II sind zuletzt immer zu Gunsten des Gastgebers ausgegangen. Offenbar spielt dabei die erlaubte oder nicht erlaubte Benutzung von Harz eine große Rolle.

Donnerstag, 30.01.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 18:54 Uhr
HSG-Coach Volker Hollenberg hat mit den Handballern bislang alle sechs Heimbegegnungen gewonnen.
HSG-Coach Volker Hollenberg hat mit den Handballern bislang alle sechs Heimbegegnungen gewonnen. Foto: Tillmann

„In den letzten Jahren haben wir immer in Senden verloren und der ASV hat dann bei uns einen auf den Deckel bekommen“, sagt HSG-Coach Volker Hollenberg. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei das Harz am Ball und an den Händen der Handballer. In der Sendener Halle darf geharzt werden, bei Heimspielen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt jedoch nicht.

Am Sonntag um 18 Uhr kommt es zur Neuauflage des Nachbarschaftsduells, dessen Protagonisten in der Tabelle vier Punkte vonein­ander getrennt sind und räumlich lediglich 16 Kilometer auseinander liegen. „Ein Stück weit hat es Derby-Charakter, aber es ist nicht mehr so ausgeprägt wie vor zehn, 15 Jahren“, erklärt Hollenberg. „Allerdings ist es ein brisantes Spiel.“

Der Übungsleiter des Tabellenvierten spricht mit viel Respekt vom Kreisliga-Zweiten aus Senden: „Sie leben von ihrer bärenstarken Deckung und den Torhütern. Für uns wären es Bonuspunkte. Wir schauen in der Tabelle eher nach unten und wollen mindestens Platz sechs halten, der für die Qualifikation zur eingleisigen Kreisliga ausreicht.“ Das Hinspiel entschied die ASV-Reserve mit neun Treffern Vorsprung für sich.

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