Handball: Bezirksliga
SG Sendenhorst spürt den Atem der Verfolger im Nacken

Sendenhorst -

Die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst spüren den Atem der Verfolger wieder im Nacken. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch zwei Zähler. „Noch sind wir entspannt“, sagt Coach Thorsten Szymanski vor dem Heimspiel gegen den Tabellendritten HC Ibbenbüren am Samstag (1. Februar) um 19.15 Uhr.

Donnerstag, 30.01.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 18:54 Uhr
Auf Kreisläufer Janis Westmeier (Nr. 11) und seine Mitspieler wartet am Samstag eine schwere Aufgabe.
Auf Kreisläufer Janis Westmeier (Nr. 11) und seine Mitspieler wartet am Samstag eine schwere Aufgabe. Foto: R. Penno

Nach dem 28:20-Heimerfolg gegen den TuS Recke im ersten Bezirksliga-Match 2020 deutete für die Handballer der SG Sendenhorst vieles auf eine relativ sorgenfreie zweite Saisonhälfte hin. „Wir hatten sechs Punkte Vorsprung vor Recke, alle waren entspannt“, erinnert sich Coach Thorsten Szymanski. Diese komfortable Ausgangsposition hat sich innerhalb von zwei Wochen deutlich verändert.

Während die SGler in Ochtrup und Warendorf unterlagen, sammelte die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller fleißig Zähler. Recke bezwang zunächst Eintracht Hiltrup mit 26:19 und ließ dann einen 30:27-Erfolg gegen Hohne/Lengerich folgen. Der TV Borghorst wies die Friesen-Reserve mit 33:27 in die Schranken und deklassierte Schlusslicht Burgsteinfurt mit 28:15. Und plötzlich beträgt der Abstand zur gefährdeten Zone lediglich noch zwei Punkte.

„Noch sind wir entspannt“, sagt Szymanski. „Jeder Zuschauer sieht, dass wir zwei Klassen besser Handball spielen als in der letzten Saison. Die Jungs spielen einen schönen Ball. Allerdings schlagen wir uns manchmal selbst, weil wir unsere freien Abschlüsse nicht verwerten. Gegen Ochtrup haben wir acht Siebenmeter verworfen. Da kann man irgendwann schon in die Situation geraten, dass man gewinnen muss. Wir sind eine junge Mannschaft. Da wünscht man sich manchmal schon ein, zwei ältere Spieler.“

Immerhin steht Torhüter Christopher Cooper am Samstag um 19.15 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellendritten 1. HC Ibbenbüren wieder zur Verfügung. Ob der zweite Rückkehrer, Linksaußen Jens Hunkemöller, ebenfalls dabei sein kann, war noch offen. Vor Wochenfrist machte ihm eine Leistenzerrung zu schaffen. Die Schlussleute Niklas Fröhlich (verletzt) und Philipp Frenz (private Gründe) fehlen ebenso wie Rückraumspieler Jascha Neumann, der im Urlaub weilt.

„Ibbenbüren ist eine körperlich sehr starke Mannschaft. Ihr Linksaußen ist größer als unser größter Spieler“, macht Szymanski deutlich und sieht sein Aufgebot klar in der Außenseiterrolle. „Der HCI hat zwischenzeitlich ein kleines Tief durchlaufen, aber zuletzt waren die Ergebnisse wieder sehr deutlich.“

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