Handball: Bezirksliga
Sendenhorst trifft auf Tabellennachbar Coesfeld

Sendenhorst -

Nach der Punkteteilung gegen Ibbenbüren hadert die SG Sendenhorst weiterhin mit den vielen vergebenen Chancen, ein Spiel zu gewinnen. Gegen die DJK Eintracht Coesfeld hofft Trainer Thorsten Szymanski nun auf einfache Tore. Ein wesentlicher Baustein in seinem Mannschaftsgefüge aber ist ihm langfristig weggebrochen.

Donnerstag, 06.02.2020, 21:28 Uhr
Immer besser setzen die Spieler um, was Trainer Thorsten Szymanski von ihnen fordert.
Immer besser setzen die Spieler um, was Trainer Thorsten Szymanski von ihnen fordert. Foto: Ulrich Schaper

Einige aufmunternde Rückenklopfer gab Thorsten Szymanski seinen Spielern mit auf den Weg in die Kabine. Zwar hatten sie gegen den HC Ibbenbüren einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung verspielt. Immerhin aber haben sie es abermals geschafft, eines der Top-Teams der Liga an den Rand einer Niederlage zu drängen.

„Ohne meine Mannschaft zu viel loben zu wollen: das war schon ein sehr ordentliches Spiel von uns“, sagt der SG-Coach. Immer wieder waren seine Spieler an den schweren Jungs aus dem Tecklenburger Land abgeprallt – suchten aber stets kreative Lösungen, um irgendwie doch noch zum Torerfolg zu kommen. Das registrierte auch der Übungsleiter: „Wir erarbeiten uns vorne immer wieder gute Chancen – haben allerdings nicht die rückraumgewaltigsten Spieler auf der Platte und belohnen uns zu selten für den Aufwand.“

Tatsächlich merkte man der SG den Verschleiß mit voranschreitender Spielzeit gegen Ibbenbüren förmlich an. Nicht körperlich, aber mental schien das ewige Aufbauspiel müde zu machen. Das registrierte auch Szymanski: „Es würde uns guttun, wenn wir es hin und wieder schaffen, einfache und schnelle Tore zu erzielen.“ Daran wolle er mit seinen Spielern ab sofort verstärkt arbeiten.

Nachdem die SG in den vergangenen Wochen durchweg Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bespielt hat, trifft sie nun auf die DJK Eintracht Coesfeld (Samstag, 18 Uhr) – die mit gleicher Punktzahl einen Rang hinter den Sendenhorstern gelistet ist. „Ein Sieg würde uns natürlich guttun. Aber auch ein Punktgewinn wäre schon super, damit wir die Eintracht hinter uns halten.“

Schwer wiegt dabei der Ausfall von Jannik Neumann: Der Rückraumspieler musste beim Schlagabtausch mit Ibbenbüren bereits nach wenigen Minuten ausgewechselt werden. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bei der Untersuchung im Krankenhaus bewahrheitet. „Jannik hat einen Kreuzbandriss und wird wahrscheinlich bis zur kommenden Saison ausfallen – für uns ist das eine herbe Schwächung“, sagt Szymanski.

Da auch Robin Königsmann mit Knieproblemen kämpft, wolle er seine Mannschaft in den kommenden Wochen etwas umbauen. „Wir brauchen einfach Alternativen. Wenn es klappt, wie ich mir das vorstelle, werden wir mal was aufbieten, womit nicht jeder Gegner rechnen dürfte.“

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